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Der Gemeindebrief für April und Mai 2006
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Andacht
  Monatsspruch April: "Jesus Christus ist die Versöhnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt." 1. Joh 2,2

Versöhnungs-Bild:
Vater bleibt Vater, auch wenn der Sohn nichts mehr von ihm wissen will. Und Mutter bleibt Mutter, auch wenn die Tochter schreiend davonläuft. In aller Vereinzelung und Einsamkeit, in allem Zurückgeworfensein auf mich selbst, in meiner Hölle gilt: Ein unantastbares „Du“ lebt, das mich
unwiderruflich liebt, das mich unbedingt annimmt, das mich zurück erwartet, das sich nach Versöhnung mit mir sehnt. Das Bild von Gott, was uns Jesus malt: Mit offenen Armen eilt der Vater dem Sohn entgegen. Und diese Versöhnung gipfelt in einem rauschenden Fest. Das gefällt mir: Das Bild vom liebenden Vater, der um jeden Preis die Verbindung zu mir sucht.

Versöhner-Bild:
Das tröstende Bild vom himmlischen Vater: Ich stehe davor wie vor dem Gemälde in einer Galerie. Wie wird das Bild meine Wirklichkeit? Meine Abgründe sind tiefer als gedacht. Ich bin weiter weg gelaufen, als ich meinte. Wunden schmerzen. Ich bin einsam. Ich habe Angst. Ich scheitere. Ich verfalle und sterbe. In seiner Kreuzesgeschichte prägt Jesus ein schwer erträgliches Bild über mich: Was mir bevorsteht. Wer ich bin. Was mir zusteht. Ein unerträgliches Bild für mich, um das Unerträgliche erträglich zu machen: Jesus lässt mich an keiner Station meines Weges allein, Jesus bildet ab, durchleidet für mich, an meiner Statt, mit mir. Jesus schleppt sich durch mein ganzes Elend, um es mit mir zu teilen, um auch mir Hoffnung zu schenken. Dass ich auch dort nicht allein bin. Dass ich auch da das unantastbare „Du“ erlebe. Jesus als mein Fürsprecher bei Gott. Jesus als Vermittler in die offenen Arme des himmlischen Vaters. Und nach dem Kreuzweg, nach dem Tod am Kreuz: Auferweckung, himmlische Freude, Gottes rauschendes Fest.

Kirchen-Bild:
Versöhnung, Versöhner, Gottes rauschendes Fest für mich, für uns, für die ganze Welt: Kein exklusives Geschehen nur für mich, nur für meine Gemeinde, meine Stadt, mein Land. Ein Weltgeschehen! Wohltuend, wenn mir in protestantischer Enge der Horizont aufreißt. Befreiend, wenn Kirche mit Jesus aufersteht aus dem Bezogensein auf sich selbst zum lebendigen Geschehen für die Welt.
W. Otto Jörg Adomat

Gottesdienste im April und Mai 2006
 
02. April2006
5. So. d. Passionszeit
Judika
Predigtgottesdienst 10:00 Kirche Pfn. Schwer
09. April 2006
6. So. d. Passionszeit
Palmarum
Gottesdienst mit Einführung von Pf. Haberkorn 10:00 Kirche Nieder-schöneweide Sup. Forck /
Pf. Haberkorn
13. April 2006
Gründonnerstag
Tischabendmahl 17:00 Kirche Pfn. Schwer /
Hr. Böttcher
14. April 2006
Karfreitag
Predigtgottesdienst mit Abendmahl 10:00 Kirche Pfn. Schwer
16. April 2006
Ostersonntag
Predigtgottesdienst mit Abendmahl 10:00 Kirche Pf. Alze
17. April 2006
Ostermontag
Regionalgottesdienst 11:00 Kirche
Johannisthal
Pfn. Schulze
23. April 2006
1. So. n. Ostern
Quasimodogeniti
Predigtgottesdienst & Kindergottesdienst 10:00 Kirche Pf. Adomat
30. April 2006
2. So. n. Ostern
Miserikordias
Predigtgottesdienst m. Indienstnahme d. Kanzel
10:00 Kirche Pfn. Schwer
07. Mai 2006
3. So. n. Ostern
Jubilate
Familiengottesdienst 10:00 Kirche

Elternteam /
Pfn. Schwer
14. Mai 2006
4. So. n. Ostern
Kantate
Regionalgottesdienst mit Chormusik 11:00 Kirche Baum-schulenweg  
21. Mai 2006
5. So. n. Ostern
Rogate
Konfirmationsgottesdienst
mit Gospelmusik & Kindergottesdienst
10:00 Kirche Konfirmanden /
Pfn. Schwer
28. Mai 2006
6. So. n. Ostern
Exaudi
Predigtgottesdienst mit Kirchenkaffee 10:00 Kirche Pf. Alze

Die Kindergottesdienste mit den Kindern der Kita finden am 06. April
und am 11. Mai, jeweils um 09:30 Uhr in unserer Kirche statt. Eltern und
Kinder aus der Gemeinde oder aus der Nachbarschaft sind herzlich
eingeladen.

Termine
  Krabbelgruppe
montags 09:30 – 11:00 Uhr

Christenlehre
montags 13:00 Uhr (Vorschulgruppe)
montags 15:00 Uhr 4.-6. Klasse
montags 16:15 Uhr 1.-3. Klasse

Kinderflötenkreis
mittwochs 15:00 Uhr C-Flöten
mittwochs 15:30 Uhr Tenorflöten
mittwochs 16:15 Uhr Flötenanfänger

Konfirmandenunterricht
dienstags 16:30 Uhr

Singekreis
14-tägig mittwochs 10:00 Uhr in der Kirche
(1. Termin im Februar: 05.04.2006)

Gesprächskreis:
10.04.2006 20:00 Uhr Gottesbilder in den abrahamitischen Religionen
20.05.2006 20:00 Uhr Thema wird noch bekannt gegeben

Ehepaar – Mütterkreis:
18.04.2006 19:00 Uhr - Aus der Geschichte von Oberschöneweide, Frau Krause
16.05.2006 15:00 Uhr - Singen mit Kantor Fehlandt

Senioren:
11.04.2006 15:00 Uhr - Bibelstunde mit Frau Krause
25.04.2006 15:00 Uhr - Seniorenkreis mit Pfarrerin Schwer
09.05.2006 15:00 Uhr - Bibelstunde mit Frau Krause
30.05.2006 15:00 Uhr - Geburtstagskaffee mit Pfarrerin Schwer

Bitte vormerken:
09. - 11.06.2006 - Besuch der Partnergemeinde aus Verl
02.07.2006 ab 10:00 Uhr - Sommer-Bade-Wanderausflug nach
Alt Placht


Besondere aus unserer Kirchengemeinde
  Einführung von Pfr. i. E. Ulf Haberkorn: Am Sonntag, den 9. April,
um 10 Uhr wird Pfarrer Haberkorn von Frau Superintendentin Forck in der Niederschöneweider Kirche in seinen Dienst eingeführt. Er übernimmt für die Zeit seiner Entsendung die halbe Pfarrstelle in Niederschöneweide und die halbe Jugendpfarrstelle in unserem Sprengel. Die Entsendungszeit ist die Zeit, die ein Pfarrer absolvieren muß, bevor er sich auf eine Pfarrstelle bewerben darf.

Unterstützung für „Organizing Schöneweide“: Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, die Arbeit des Bürgerbündnisses wie im vergangenen Jahr zu unterstützen. Wir werden am 18. Juni im Sonntagsgottesdienst eine Kollekte für „Organizing Schöneweide“ sammeln. Gunter Jancke wird uns bei der Gelegenheit etwas zur Verwendung der Spenden sagen. Darüber hinaus rufen wir die Gemeinde dazu auf, für die Arbeit des Bündnisses zu spenden.

Energieberatung für unsere Kirche: Die Betriebskosten für unsere Kirche beliefen sich im Jahr 2005 auf 17.000 Euro. Die Haushaltsmittel, die wir dafür eingeplant hatten, zuzüglich der Gelder, die wir durch Veranstaltungen für Betriebskosten ja einnehmen, reichten für die Deckung der Summe nicht aus. Die Differenz muß aus den Rücklagen bezahlt werden. Im GKR haben wir beschlossen, den großen Kirchenraum in der kalten Jahreszeit sparsam zu beheizen und mit Hilfe einer Energieberatung festzustellen, wo noch mehr gespart werden kann.

Orgelreparatur: Für die Reparatur der noch nicht spielbaren sechs Register und die große Reinigung der gesamten Orgel brauchen wir noch 25.000 Euro. Dafür sammeln wir weiterhin im kleinen Modell der Christuskirche. Allen Gebern sei herzlich gedankt.

Galeriesystem vom Quartiersmanagement Oberschöneweide gefördert: Der Quartiersrat stimmte unserem Förderantrag zu und übernahm die 980 Euro für das neue Galeriesystem in der Kirche. So können nun Bilder verschiedenster Größe mühelos aufgehängt werden. Wir danken dem Quartiermanagement für seine Unterstützung.


Verein - Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert:
  Die nächste Vereinssitzung findet am
Di., 30.05.2006 um 19:30 Uhr
im Kirchencafé statt.

Liebe Vereinsmitglieder, die nächste Vereinssitzung findet erst Ende Mai statt und wird
gleichzeitig die Verabschiedung in die Sommerpause sein. Bei schönem Wetter werden wir wieder im Garten des Kindergartens grillen.
Wie bereits angekündigt, werden wir in diesem Jahr etwas kürzer treten, um im nächsten Jahr mit vollem Elan neu durchzustarten.

Zu den Sitzungen ist jeder, unabhängig von seiner Mitgliedschaft, herzlich eingeladen.
Rainer Noak (Vereinsvorsitzender)


Kirchenjahr
  Auferstehung - Überraschende Erfahrung mit Jesus
Jesus wurde im Alter von etwa 30 Jahren hingerichtet. Damit schien seine Sache erledigt. Seine Jünger, die mit ihm nach Jerusalem gekommen waren, hatten sich nach seiner Beerdigung enttäuscht zurückgezogen (Lukas 24,13-35; Johannes 20,11. 19) Sie hatten erwartet, daß mit ihm das Reich Gottes anbrechen werde. Nun aber war Jesus tot und das Reich Gottes immer noch nicht da. Einige Tage nach seiner Hinrichtung kam die Rede davon auf, Jesus sei vom Tod auferstanden und lebe; sein Grab sei leer. Frauen waren die ersten, die das verbreiteten (Matthäus 28,8; Markus 16,7-8). Das Gerücht von der Auferweckung Jesu stieß bei Freund und Feind auf Skepsis. Lukas teilt mit, die Jünger hätten die Angelegenheit für ein Märchen gehalten (Lukas 24,11). Von Matthäus ist zu erfahren, daß die Gegner Jesu verbreiten ließen, dessen Jünger hätten nachts seinen Leichnam aus dem Grab gestohlen (Matthäus 28,13). Nach Johannes vermuten umgekehrt die Jünger, Jesu Gegner hätten die Leiche beseitigt (Johannes 20,2). – Wäre der Leichnam noch vorhanden gewesen, wäre die Rede von der Auferstehung Jesu von den Toten tatsächlich als ein Märchen widerlegt gewesen. Offenbar ließ sich die Tatsache des leeren Grabes nicht bestreiten. Aber sie konnte durchaus verschieden erklärt werden. Die Tatsache, daß das Grab leer war, hat die Jünger Jesu also noch nicht von dessen Auferstehung überzeugt. Was für sie die Wende brachte und sie aus ihrer Enttäuschung über das sang- und klanglose Ende Jesu herausholte, war, daß ihnen Jesu erschienen ist und zu ihnen gesprochen hat (1. Korinther 15,5-; Matthäus 28,9-20; Lukas 24,13-49; Johannes 20,11- 29). Dies veranlasste die Jüngerinnen und Jünger, die schon aufgegebene Sache Jesu wieder aufzunehmen, die überraschende Erfahrung mit Jesus überall zu erzählen und ihn als Hoffnung für die Menschen und die ganze Welt bekanntzumachen. Unbestreitbar ist, daß etliche der Frauen und Männer, die Jesus begleitet hatten, nach seinem Tod den Glauben an ihn wiedergefunden haben, und zwar unter Berufung auf seine Auferstehung von den Toten. Nicht die Erinnerung an seine Lehren oder die Bewunderung seines beispielhaften Verhaltens hat den Glauben an Jesus über seinen Tod hinaus erhalten. Sondern der bereits verlorene Glaube an Jesus ist wieder geweckt worden durch seine Auferstehung und die Botschaft von ihr.

Aus: Christof Warnke: Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen, Frankfurt am Main 1993


Freud und Leid
  Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im April und Mai 2006:
Waltraud Lücke 75 Jahre 07.04.1931
Inge Meutzner 90 Jahre 26.04.1916
Hans Kuhnert 70Jahre 02.05.1936
Heinz Torke 85 Jahre 06.05.1921
Annerose Janke 70 Jahre 10.05.1936
Gerhard Homann 75 Jahre 11.05.1931
Helga Torke 75 Jahre 11.05.1931
Brigitta Grossmann 70 Jahre 15.05.1936
Klaus Dziurowitz 70 Jahre 18.05.1936
Doris Neuendorf 70 Jahre 19.05.1936
Werner Helms 75 Jahre 23.05.1931
Magdalena Risch 70 Jahre 23.05.1936
Ella Feister 80 Jahre 24.05.1926
Else Bruckhaus 85 Jahre 27.05.1921
Anita Sielaff 70 Jahre 29.05.1936

Wir wünschen allen Geburtstagskindern der Monate Februar
und März alles Gute und Gottes Segen, und laden Sie recht
herzlich am 30.05.2006 um 15:00 Uhr zum Geburtstagskaffee
in die Kirche ein.

Aus unserer Gemeinde verstarben:
Herr Norbert Pohl aus der Kleingartenanlage Oberspree im Alter von 62 Jahren.
Herr Werner Chlebisch aus der Deulstraße im Alter von 64 Jahren.
Frau Margarete Putzmann aus der Kottmeierstraße im 67. Lebensjahr.


Nachrichten
  Bericht von der 9. Tagung der Kreissynode Lichtenberg-Oberspree

Die Synodalen trafen sich am 25. Februar in der Lichtenberger Schottstraße. Nach einer Andacht und der Begrüßung beschäftigten uns 6 Tagesordnungspunkte:

1. Zum Thema „Bauanträge und Bauausführung“ referierte der Leiter des Kirchlichen Bauamtes. Er verwies darauf, daß es sich bei den denkmalgeschützten kirchlichen Bauten um Kulturgut handelt und mit diesem verantwortungsvoll umgegangen werden muß. Bei Bauvorhaben besteht eine Genehmigungspflicht durch das Konsistorium und den Kirchenkreis.

2. Da 2007 die Bildung einer neuen Kreissynode ansteht, hat der Synodalausschuß „Ordnung und Struktur“ den Entwurf einer Mustersatzung des Kirchenkreises, wie ihn unsere Grundordnung nach Art. 43,4 vorsieht, vorgelegt. Die Satzung regelt die Zusammensetzung der Kreissynode und die Größe des Kreiskirchenrates.

3. Hoch her ging es bei der Diskussion um die Einführung einer zentralen Rücklage für die Kindertagesstätten im Kirchenkreis. Gemeint ist ein Solidaritätsfonds für Kitas, die in finanzielle Nöte geraten sind. Über die Notwendigkeit der Einführung einer solchen Rücklage bestand Einigkeit. Pro Gemeindeglied soll 1 Euro zur Verfügung gestellt werden. Der Kirchenkreis übernimmt 25% der Kosten, so daß die Gemeinden 75 Cent pro Gemeindeglied geben müssen. Über die genaue Verwendung der Mittel wird bis zum 30.06.06 entschieden.

4. Der Haushaltsplan des Kirchenkreises für 2006 wurde diskutiert und verabschiedet.

5. Zur neuen Landessynodalen wurde Frau Pfarrerin Kerstin Lütke aus Schöneiche gewählt.

6.Die Jahresabrechnung 2004 wurde der Synode vorgestellt und anschließend die Entlastung des Wirtschafters beschlossen.

Ingrid Baumann
( Synodale unserer Gemeinde)


Thema
  Dank allen Kirchgeldzahlern
Das Kirchgeld, die freiwillige Spende von Gemeindegliedern, wird bei kleiner werdenden Gemeinden und knappen Mitteln immer wichtiger. Für die Aufgaben in der Gemeinde stehen uns die Kirchensteuer, Kollekten, Spenden und das Kirchgeld zur Verfügung. Aus der Kirchensteuer, die von den Verdienenden erhoben wird - es sind 8% der Lohnsteuer, die vom Finanzamt einbehalten werden - können Pfarrer und Mitarbeiter bezahlt werden und stehen Mittel für Bauaufgaben und Sachmittel zur Verfügung. Davon allein kann die Gemeinde längst nicht mehr leben. Wir brauchen für so wichtige Bereiche unserer Gemeindearbeit, wie die Kinder- und Jugendarbeit, die Seniorenarbeit, für die Anschaffung neuer Gesangbücher oder für den Blumenschmuck oder die Bezahlung der Honorarkantoren neben Spenden und Kollekten auch das Kirchgeld, die freiwillige Spende von Gemeindegliedern. Es kommt ganz sicher unmittelbar der Gemeinde zugute. Im vergangenen Jahr 2005 wurden € 4.300,- Kirchgeld gespendet. Vor allem sind es ja die Senioren, die auf diese Weise die Gemeindearbeit unterstützen. Bedenkt man, wie viele großzügige Spenden wir inzwischen auch für die Orgel und die Kanzel eingenommen haben und daß es wiederum meist die Älteren sind, die auch dafür etwas geben, wird es höchste Zeit, Dank zu sagen.

Annette Schwer


Vorstellung
  Kirchenmusik in Johannisthal und Oberschöneweide
Musik in der Kirche erreicht viele Menschen, mehr Menschen, als im Gottesdienst gesehen werden. Viele dieser Musik- oder Konzertbesucher gehören den Kirchen gar nicht an. Kirchenmusik ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben der evangelischen Kirche. Kirchenmusik ist Mission im besten Sinne - und: es macht Spaß! Kirchenmusiken sind meist die bestbesuchtesten Veranstaltungen im Raum der Kirche. Kirchenmusikalische Kreise sind oft die größten und sehr aktiven innerhalb der Gemeinden.

Das ist gut so und muß so bleiben.

Allerdings stellt solch eine Aufgabe mit all ihren Fassetten natürlich eine große Herausforderung nicht zuletzt an den amtierenden Kirchenmusiker dar. Immer wieder muß kräftig dafür geworben werden. In der heutigen Zeit (mit all ihren Möglichkeiten) ist das kirchenmusikalische Angebot eines unter vielen.

Jeder ist zu allen Kreisen herzlich willkommen!

Unsere Angebote sind:
dienstags - 18:30 Uhr Gospelchor (Johannisthal)
dienstags - 19:30 Uhr "Junge Kantorei" (anspruchsvollere klassische Literatur) ( Johannisthal)
mittwochs - 10:00 Uhr Singekreis für alle Altersgruppen (Oberschöneweide)14-tg.
mittwochs - 16:30 Uhr Kinderchor (Johannisthal)
mittwochs - 19:30 Uhr Bläserchor (Johannisthal)
donnerstags - 18:00 Uhr Flötenkreis (Johannisthal)14-tg.
donnerstags - 19:30 Uhr Großer Gemeindechor (Johannisthal)
freitags - 17:00 Uhr Instrumentalkreis (Im Wechsel Johannisthal und Treptow)

Wenn genügend Interessenten da sind, wird auch wieder eine Spatzengruppe für Kleinkinder (etwa 3 bis 6 Jahre) entstehen. Alle kirchenmusikalischen Gruppen musizieren im Gottesdienst und treten bei Konzerten auf.

Falls jemand interessiert ist oder Lust hat, mitzumachen: Nur keine Scheu! Ein Anruf bei mir genügt; oder seien Sie einfach zu den Zusammenkunftszeiten vor Ort.

Noch einmal: Wir freuen uns über jede und jeden, der mitmacht. Das Lob Gottes musikalisch
zu gestalten macht Freude!


Chronik - Folge 65 : Interessantes über unseren Altar
  Ein Ab-und-zu-Gottesdienst-Besucher fragte vor einiger Zeit: “Kann es sein, dass an der Spitze des Altars ein Pelikan zu sehen ist?“ Skeptische Antwort: “Was hat ein Pelikan in einer Kirche zu suchen und dann noch im Altarraum als Abschluss der Altar“wand“?“ Nur eine Stunde später konnte die positive Antwort durchgerufen werden: “Ja, es stimmt!“ In der „Christlichen Ikonographie“ ist auf S. 273 zu lesen: “Nach seiner im Physiologus (naturgeschichtlich-religiöse Schrift des 4. Jh. ist sie die Hauptquelle der christlichen Tiersymbolik) beschriebenen Fähigkeit, durch Öffnen seiner rechten Brust mit dem Blute seine toten Jungen zum Leben zu erwecken, gilt der Pelikan als Symbol der Liebe Gottes zu den Menschen und der Erlösung durch den Opfertod Christi. Den Pelikan findet man schon in der altchristlichen Kunst; im Mittelalter erscheint er im Zusammenhang mit der Darstellung der Kreuzigung Christi.“ Erneuter Beweis: Besonderer Wert wurde beim Bau unserer Christuskirche (1907-1908) vom Kunstmaler Max Kutschmann auf die dekorative Gestaltung des Altars und der Kanzel gelegt, beide aus Holz gefertigt; der Altar mit reichen Schnitzereien versehen, teils vergoldet und bemalt und immer wieder auf den Namen Christus bezogen. Es lohnt sich also, unsere Kirche neu oder erneut von außen und innen ganz genau zu betrachten, Schönheiten und Sinnvolles zu entdecken und zu bestaunen.

W. Krause

Nachtrag und herzlichen Dank:
Zwei bekannte, hilfsbereite Frauen aus dem Seniorenkreis von „St. Antonius“ fanden nach intensivem Nachfragen und Suchen in ihrem Gesangbuch Nr. 546 folgende 6. Strophe:

6. Gleich dem Pelikane starbst du, Jesu mein; / wasch in deinem Blute mich von Sünden rein. / Schon ein kleiner Tropfen sühnet alle Schuld, / bringt der ganzen Erde Gottes Heil und Huld.


Rückblick
  Weltgebetstag der Frauen 2006 - eine Liturgie aus Südafrika
Unter dem Motto „Signs of the Times“ - Zeichen der Zeit - luden die südafrikanischen Frauen zum gemeinsamen Beten, Feiern und Singen ein. Gleichzeitig wollten sie aus weiblicher Sicht über die politischen und sozialen Schwierigkeiten informieren, die ihre Heimat zwölf Jahre nach dem Ende des Apartheid - Systems zu bewältigen hat. Der Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu bezeichnete Südafrika einmal als „God´s Rainbow Nation“. Facettenreich und bunt wie ein Regenbogen ist das Land in mancherlei Hinsicht: Es wird bewohnt von Menschen unterschiedlichster Hautfarben, Sprachen und Religionen. Fast 80% der rund 45 Millionen Staatsbürger Südafrikas sind Schwarze, etwa jeder Zehnte ist europäischer Herkunft. Hinzu kommen 9% Farbige und eine Million Asiaten. Die Zahl der Amtssprachen beträgt elf, neben Afrikaans und Englisch sind die einheimischen Sprachen Zulu, Xhosa und Sotho am weitesten verbreitet. Einer christlichen Kirche gehören 87% der Bevölkerung an. Südafrikas ethnische Vielfalt hat ihre Wurzeln in einer wechselvollen Geschichte.1910 vereinigten sich die niederländischen Siedler, die Buren, die im Landesinneren eigene Republiken gegründet hatten, mit den britischen Kolonien zur südafrikanischen Union. Bei der Staatsgründung erhielt die mehrheitlich schwarze Bevölkerung keine politischen Rechte. Statt dessen wurde das Prinzip der Rassentrennung eingeführt, das 1948 in die Verfassung aufgenommen wurde. Der Widerstand gegen das Unrechtssystem wuchs und endlich 1994 fanden die ersten freien, demokratischen Wahlen statt. Die Verfassung fordert die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Doch die Realität sieht anders aus: Frauen gelten weniger als Männer. Vorurteile und althergebrachte Traditionen prägen das Miteinander. Die Immunschwächekrankheit Aids betrifft gegenwärtig 5,3 Millionen Menschen. Die meisten Infektionen sind bei jungen schwarzen Frauen zwischen 20 und 30 Jahren zu verzeichnen - jede Zweite trägt das tödliche Virus in sich. Für das Projekt in der Nähe von Kapstadt, in dem Aids-kranken Frauen und ihren Kindern geholfen wird, haben wir in unserem ökumenischen Gottesdienst € 280,- gesammelt.

Annette Schwer


Offene Tür
  17.03. - 15.05.2006 - Ausstellung in der Christuskirche
Liebe - Gemälde von Derek Sztegila


Wir öffnen unsere Kirche mittwochs und sonnabends von 15 - 18 Uhr für alle Interessierten.

Gespräche, Informationen über die Gemeinde und die Architektur der Kirche, ein kleiner Imbiß und wechselnde Ausstellungen - das alles halten wir für unsere Gäste bereit. Ehrenamtliche, die Zeit und Lust haben, die Kirche offen zu halten, sind herzlich willkommen.
Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro.

Demnächst in der Christuskirche Oberschöneweide
  So. 16.4. – 17:00 Uhr - Osterkonzert
Flöte und Klavier
Eugen und Larissa Rangnau spielen Werke des 18. bis 20.
Jahrhunderts.
Eintritt: 8,00 - 10,00 € / ermäßigt 6,00 € / Kinder: 3,00 €

So. 07.05. – 16:00 Uhr - Chorkonzert
Frühlingskonzert
mit dem Chorensemble Köpenick unter Leitung von Karl-Heinz
Werner
Eintritt: 8,-

So. 14.05. – 17:00 Uhr - Chöre stellen sich vor
Chorkonzert
der Joseph Schmidt Musikschule Treptow-Köpenick
Eintritt frei, Kollekte erbeten

noch bis 14.05. - Ausstellung
Liebe - Gemälde von Derek Sztegila

Sa. 20.05. – 16:00 Uhr - Chor und Orgel
Frühlingskonzert
mit dem Englischen Chor der VHS Treptow-Köpenick, mit
Orgelbegle itung, englische + deutsche Frühlingslieder
Eintritt frei, Kollekte erbeten

Mi. 24.5. – 19:30 Uhr - Kosakenchor
Schwarzmeer Don-Kosaken
sakrale und traditionell-folkloristische Gesänge aus Rußland
Eintritt: VVK: 13,- € / Schüler, Stud. 11,- € / AK: 15,- / 13,- €

Fr. 26.05. – 17:00 Uhr – Deut. + Franz. Chor
Gemischtes Chorkonzert
des Gropius-Chores mit einem französischem Chor
deutsche und französische Volkslieder
Eintritt frei - Kollekte erbeten

CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche - 10,00 €
Offene Kirche: Mi + Sa 15-18 Uhr - Büro Di 15-18 + Do 9-13 Uhr
Verkehrsverbindungen: Tram 27, 63, 67 bis Firlstraße
www.ev-kirche-oberschoeneweide.de


Kinderseiten
 






Kontakt und Impressum
  Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstraße 16
Christiane Matis Di 15.00 - 18.00 Uhr, Do 09.00 - 13.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 31 55 Fax: 030 - 535 35 36
eMail: gemeinde@ev-kirche-oberschoeneweide.de
www.ev-kirche-oberschoeneweide.de

Pfarrerinnen/Pfarrer
Pfn. Annette Schwer Tel.: 030 - 305 45 43
Pfn. Gerda Nitschke Tel.: 030 - 671 47 37
Pf. Werner Alze Tel.: 030 - 56 29 23 47
eMail: werner.alze@web.de

Kantor
Martin Fehlandt Tel.: 030 - 636 60 12

Katechetin
Ingard Seeger Tel.: 030 - 636 99 28

Kindertagesstätte
12459 Berlin, Firlstraße 16 A
Leiterin Marlies Benedix Mo - Fr 06.30 - 17.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 30 15

Kirchgeld, Spenden
Wir bitten Sie, Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft einzuzahlen:
BLZ 100 602 37 Konto-Nr.: 160520
Bitte geben Sie als Empfänger "KVA Berlin-Südost" und
als Spendenzweck "Oberschöneweide" an.

Impressum
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Christuskirche. Das Redaktionsteam besteht aus Rainer Noak und Ekkehart Kühne. Das Redaktionsteam ist zu erreichen per E-Mail: r.noak@gmx.de oder ekke@ekke.info, sowie telefonisch über das Gemeindebüro. Redaktionsschluss ist jeweils der 10. des Vormonats. Für die Inhalte der Artikel zeichnen die Autoren verantwortlich! Die Auflage beträgt 600 Stück.



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