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Startseite Gemeindebrief August und September 2005

Der Gemeindebrief für August und September 2005
  Andacht zum Monatsspruch
Gottesdienste im Juni und Juli 2005
Regelmäßige Termine
Besonderes
Verein - Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert:
Thema - Eine Bürgerorganisation in Schöneweide
Freud und Leid
Nachrichten - Aus Pfarrsprengel und Kirchenkreis
Vorstellung - Aus dem Gemeindebüro
Chronik - Folge 61: In unserem Laubengebiet
Rückblick - Gemeindeausflug am 11. Juni 2005 nach Nennhausen
Offene Tür
Kultur in der Christuskirche Oberschöneweide
Die Kinderseite
Addressen und Impressum


Andacht zum Monatsspruch
  "Er ist der lebendige Gott; er lebt in Ewigkeit. Sein Reich geht niemals unter; seine Herrschaft hat kein Ende." Daniel 6,27

Liebe Leserin, lieber Leser,
viele von uns werden die alten biblischen Legenden um Daniel und seine Freunde kennen, werden das anrührende Bild vor Augen haben: Wie der junge Mann, unbekümmert und seiner Sache sehr sicher, zwischen den gefährlichen Tieren in der Löwengrube sitzt, ja scheinbar mit ihnen spricht und später unbeschadet den Ort des Schreckens verläßt. Als das der Perserkönig Darius sah, konnte er nur jubeln und singen über den Gott Daniels, der ihn so bewahrt hatte: Er ist der lebendige Gott. Sein Reich wird immer bestehen. Wer ihm vertraut, der wird getragen. Wer ihm glaubt, der wird geschützt. Dagegen waren die Götter seines Landes doch tote Statuen. Von Menschen selbst geschaffen. Ja, aus Gold waren sie gemacht. Aber sie würden fallen, zerstört oder eingeschmolzen werden, wenn die Herrscher wechselten. Diese Götter hatten keine Zukunft. Ganz anderes hatte Israel mit seinem Gott erlebt: Er hatte sie befreit. Das war die wichtigste, die erste Erfahrung. Er führte sie aus der Sklaverei, half die Wüste zu durchwandern, bereitete den Weg und die Heimat, das ihnen verheißene Land. Er war da, wo auch immer sie ihn brauchten, lebendig, an ihrer Seite. Oder besser: Ihnen immer ein Stück voraus, um die Wege zu ebnen. Und später dann im Exil, als man ihnen alles genommen hatte - wie sollten sie weiterleben ohne Tempel, ohne die Gemeinde der Glaubenden? Da erzählten sie sich von Daniel, der vertraut hatte, obwohl die Zeiten schwer waren, der in der Fremde den lebendigen, den einzigen Gott anbetete. Und wir, wir haben diese alten Glaubenszeugnisse unserer Mütter und Väter wie einen großen Schatz. In einem neueren Choral (EG 395) singen wir heute:
Gott selbst kommt uns entgegen, die Zukunft ist sein Land. Fast scheint es, als hätte der Dichter Klaus-Peter Hertzsch unseren Monatsspruch vor Augen gehabt. Gott selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land. Ein tröstliches Bild, das von der Lebendigkeit und der Beständigkeit unseres Gottes erzählt: Wir Menschen auf unseren verschiedenen Lebenswegen gehen Gott entgegen. Für die eine ist es ein leichter, unbeschwerter Weg, für den anderen gibt es Durststrecken durchzustehen. Wie auch immer: Gott ist uns einen Schritt voraus und erwartet uns. Er ist die Zukunft unseres Lebens. Das Land, in das wir gehen, es ist hell und weit.

Annette Schwer



Gottesdienste im August und September 2005
 

07. August 2005
11. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst mit Abendmahl und Kirchenkaffee 10 Uhr Kirche Schwer
14. August 2005
12. Sonntag
nach Trinitatis
Gottesdienst zum Schulanfang 10 Uhr Kirche Seeger /
Fehlandt
21. August 2005
13. Sonntag
nach Trinitatis
Familiengottesdienst mit Taufe 10 Uhr Kirche Schwer/
Eltern
28. August 2005
14. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Schmale
04. Sept. 2005
15. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Fredrich
11. Sept. 2005
16. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst mit Abendmahl 10 Uhr Kirche Schwer
18. Sept. 2005
17. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst
10 Uhr Kirche Alze
25. Sept. 2005
18. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst mit Kirchenkaffee
10 Uhr Kirche Schwer

Jeden 2. Donnerstag des Monats feiern wir um 09.30 Uhr einen
Kindergottesdienst mit den Kindern der Kita in unserer Kirche. Eltern und Kinder sind herzlich eingeladen.
Nächste Termine: 11. August und 08. September.

Zum nächsten Gottesdienst mit Kleinkindern lädt Frau Seeger am 03. September, um 15.30 Uhr in die Friedenskirche nach
Niederschöneweide ein.



Regelmäßige Termine
  Konfirmandenunterricht
dienstags, 16.30 Uhr (Beginn: 16.08.05)

Christenlehre
montags, 13.00 Uhr (Vorschulgruppe)
montags, 15.00 Uhr 4.-6. Klasse
montags, 16.15 Uhr 1.-3. Klasse
(Beginn der Christenlehre: 15. 08.05)

Krabbelgruppe
montags, 09.30 - 11.00 Uhr

Gesprächskreis:
08.08.05, 20.00 Uhr
Wir arbeiten an Texten von Dorothee Sölle.

12.09.05, 20.00 Uhr
Diskussions- & Informationsabend zum Thema Religionsunterricht

Ehepaar - Mütterkreis:
20.09.05, 19.00 Uhr Bibelarbeit mit Pfr. Alze

Männergruppe:
12.08.05, 19.30 Uhr Treffpunkt: hinterer
02.09.05, 19.30 Uhr Kircheneingang
23.09.05, 19.30 Uhr Kinder- und Jugendraum
Neue Männer sind herzlich willkommen.

Senioren:
09.08.05, 15.00 Uhr Bibelstunde mit Pfn. Nitschke
23.08.05, 15.00 Uhr Geburtstagskaffee mit Pfn. Schwer
13.09.05, 15.00 Uhr Bibelstunde im Kirchencafé.
27.09.05, 15.00 Uhr Seniorenkreis.



Besonderes
  Gäste in unserer Kirche: Wir freuen uns, daß die Heimatkundegruppe mit Frau Krause sich in Zukunft regelmäßig in unserer Kirche versammelt. Das erste Treffen nach der Sommerpause findet am 01. September ab 15 Uhr statt. Ebenso herzlich begrüßen wir Frau Böhm und die Gruppe der Aussiedlerinnen von "Dialog", einem Verein mit Sitz in der Plönzeile, der Aussiedlerfamilien betreut und berät. An jedem 2. Dienstag des Monats ab 11 Uhr treffen sich die Frauen zu Gespräch und Informationen im Kirchencafè.

Kanzelsanierung in Sicht: Nachdem nun die Endabrechnung unseres Umbaus vorliegt und wir - wie zu erwarten - ohne Schulden sind, ist das Kirchliche Bauamt unserer Landeskirche bereit, uns die kirchenaufsichtliche Genehmigung zur Restaurierung der Kanzel zu erteilen. Es liegen zwei Angebote vor, die nun von den Denkmalschützern begutachtet werden sollen. Die Arbeiten sollen im Herbst abgeschlossen sein.

Musikproduktion bei laufendem Gemeindebetrieb: Erstmalig nach dem Umbau war vom 19.-22. Juni eine Musikproduktionsfirma zu Aufnahmen in der Kirche. Da der Termin lange schon fest stand, konnten wir Gemeindeveranstaltungen umlegen. Die Senioren fuhren nach Biesdorf zum jährlichen Sommerausflug, die Kinder hatten Ferien. Geräusche aus dem Gemeindebüro störten nicht und die Musiker waren sehr zufrieden. Es geht also doch!!

Nachtcafé ade?: Das letzte Jahr konnten wir unseren Keller nur offenhalten, weil uns Spenden aus der Gemeinde und Beihilfen des Quartiersmanagements zur Verfügung standen. Auch für die kommende Saison 2005/06 ist mit Fördergeldern aus dem Bezirksamt nicht zu rechnen. Da es schwierig ist, für diese Arbeit Ehrenamtliche zu finden, wir andererseits die Mittel für Honorare in diesem Jahr nicht mehr aufbringen können, wird unser Nachtcafé im Oktober nicht mehr öffnen können.



Verein - Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert:
  Die nächsten Vereinssitzungen finden am
Di., 16.08.05 um 19.30 Uhr
Di., 20.09.05 um 19.30 Uhr

im Kirchencafé statt.

Liebe Vereinsmitglieder,
auf der letzten Vereinssitzung kam der Wunsch auf, die
Vereinssitzungen in Zukunft später beginnen zu lassen, um den berufstätigen Vereinsmitgliedern eine größere Verschnaufpause zu gönnen. Wir werden in Zukunft also erst um 19.30 Uhr beginnen. Diejenigen, denen die Zeit - besonders wenn es abends wieder früher dunkel wird - für einen Fußweg zu spät erscheint, bitte ich, sich rechtzeitig unter der Telefonnummer 976 01 417 (R. Noak) zu melden, so dass sie abgeholt und nach der Sitzung wieder nach Hause gebracht werden können.


Themen der nächsten Sitzungen werden der "Tag des Offenen Denkmals" am 10 und 11. September, an dem die Christuskirche in diesem Jahr erstmals teilnimmt, die Organisation des am 22.10.05 in der Kirche stattfindenden Singspiels "Heimkehr aus der Fremde" von Felix Mendelssohn Bartholdy und des diesjährigen Lichtermarktes sein.

Auch Nicht-Vereinsmitglieder sind herzlich willkommen.
Mit freundlichen Grüßen Rainer Noak



Thema - Eine Bürgerorganisation in Schöneweide
  "Obrigkeit mauert". Mit dieser Schlagzeile erschien im April "Die Kirche". Im demokratisch organisierten Staat hat der Bürger zwar ein Wahlrecht, oft genug wird dieses aber von den Gewählten als Freibrief für 4 Jahre aufgefaßt und der Bürger gerne vor vollendete Tatsachen gestellt. Der Staat ist organisiert, der Bürger vereinzelt. Wenn wir in unserem Kiez unsere Interessen durchsetzen wollen, so müssen wir Schöneweide organisieren: Organizing Schöneweide.

Die Grundidee von Organizing kommt aus den USA und hat dort eine über 70jährige Tradition. Vollständig heißt es Community Organizing, was etwa mit Organisiertes Gemeinwesen oder auch Organisieren des Gemeinwesens zu übersetzen wäre. In unserem speziellen Fall ist das Gemeinwesen unser Ortsteil Schöneweide. Organizing Schöneweide bedeutet also das Organisieren unseres Stadtteils. Dabei geht es nicht darum, neben schon bestehende Gruppen und Vereine eine weitere Organisation zu setzen, sondern es sollen im Gegenteil Vertreter von Kirchen, Schulen und Kleingärtnern, von Heimatverein und Karateclub, von Kindergärten, Senioreneinrichtungen und Unternehmern an einen Tisch gebracht werden, um sich gemeinsam zu überlegen, was man für den Stadtteil tun kann. Jede Gruppe ist wichtig für das Ganze.

Es ist Aufgabe des hauptberuflich arbeitenden Organizers, die Personen zu finden, die mit ihm an den selbst gewählten Themen arbeiten wollen. Zusammen mit dem Organizer bilden sie das Strategieteam. Hier wird entschieden, was gemacht wird, es wird der jeweilige Stand der Dinge diskutiert und es werden Aktionen und Gespräche vorbereitet. Das Strategieteam ist offen für jeden, der Kraft, Zeit und Lust hat, hier seine Ideen einzubringen.

Organizing ist zuallererst das Selbermachen von Politik. Aktionen führen zu Reaktionen, aus denen Gespräche mit politisch Verantwortlichen über bestimmte Themen (z.B. Verkehr, Bildung) entstehen. Ebenso wichtig ist es, daß in den einzelnen Gruppen berichtet wird, was im Rahmen von Organizing geschieht, denn nur, wer informiert ist, erkennt den Sinn und Zweck des Ganzen, und warum es sinnvoll ist, in die Arbeit einer Bürgerorganisation auch finanziell zu investieren.

Und nebenbei: Das alles ist auch überaus spannend! - Nächstes Quartalstreffen: 21.9. - 18.30-20.00 Uhr (Ort steht noch nicht fest)

Frank Theves



Freud und Leid
  Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im August und September 2005:

Elisabeth Rauser 03.08.
Käthe Bohm 04.08.
Erna Eggert zum 103. 08.08.
Gertraud Lustig 11.08.
Kurt Lüdecke 12.08.
Gerd Mayorle 13.08
Günter Jülke 14.08.
Werner Langwald 18.08
   
Erika Hausadel 08.09.
Auguste Brattke 11.09.
Waltraut Breddin 11.09.

Wir wünschen allen Geburtstagskindern der Monate August und September alles Gute und Gottes Segen und la-den sie recht herzlich am 23.08.05, um 15 Uhr zum Geburtstagskaffee in die Kirche ein.

Im Gottesdienst am 05.Juli wurden getauft:

Samira Schian
Pascal Wenzel
Jean-Pierre Wenzel

Wir freuen uns mit den Familien und wünschen Eltern und Kindern viel Glück.

Aus unserer Gemeinde starb Frau Lydia Schwaab aus der Klarastraße im 88. Lebensjahr.
Sie wurde am 11. Juli kirchlich beerdigt.

Im 79. Lebensjahr starb Frau Gerda Böttcher aus der Kilianistraße.
Die Beerdigung auf dem Waldfriedhof wird am 12. August sein.



Nachrichten - Aus Pfarrsprengel und Kirchenkreis
  Am Samstag, den 20. August lädt die Kirchengemeinde
Johannisthal von 10 - 16 Uhr zum Trödelbasar auf dem Gelände um die Kirche, Sterndamm 90, ein.
Bis zum 15. August wird in der Gemeinde Trödel entgegengenommen. Wie immer wird Mittagessen und ein Kuchenbuffet angeboten.

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Die Kirchengemeinde Baumschulenweg lädt am 05. September zum Rentnerdampferausflug des Pfarrsprengels Oberspree-West ein.
Abfahrt: 09.00 Uhr ab Gröbenufer - Rundfahrt auf der Spree durch die Stadt bis Charlottenburg - weiter durch den Landwehrkanal bis Treptow - Ankunft 16.00 Uhr am Zenner. Kosten: 20 Euro für Schiff und Suppe. Anmeldung und Kartenverkauf über Gemeindebüro Baumschulenweg: 532 81 96.

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Möchten Sie Ihre Träume verstehen?
Vom 09. - 11. September 2005 (Freitag Abend bis Sonntag Mittag) findet im Gemeinderaum der Treptower Kirchengemeinde, Plesser Straße 3, ein Seminar mit dem Thema statt: Träume - Die Sprache Gottes - Wie verstehen wir sie?
Waltraut Kirschke, Pädagogin und Kunsttherapeutin und Hartmut Ast, Theologe, Familien- und Paartherapeut führen uns in die Anfänge der Traumarbeit ein.
Anmeldungen unter: 53695606
oder per e-mail: buero@bekenntniskirche.de

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Am 18. September 2005 findet der Kreiskirchentag 2005 statt.
Unter dem Thema: "Wir leben nicht vom Brot allein"
feiert der Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree von 11.00 - 18.00 Uhr in der Erlöserkirche Rummelsburg und auf dem Kirchplatz ein buntes Fest. Sie sind herzlich eingeladen: Jung und Alt, Große und Kleine. Der Tag beginnt mit dem gemeinsamen Gottesdienst um 11.00 Uhr. Ab 18.00 Uhr spielt die Gruppe "patchwork".



Vorstellung - Aus dem Gemeindebüro
  Die Arbeit im Gemeindebüro ist eine vielseitige, interessante, manchmal auch kuriose, dann wieder sehr ernste Arbeit. Sie ist sozusagen Hintergrundarbeit für unsere Gemeinde, damit die Organisation und Realisierung der verschiedensten Aktivitäten funktioniert. Über einzelne Aufgaben und Arbeitsbereiche will ich heute einmal eine kurze Übersicht geben:

Meldewesen
Bescheinigungen, Urkunden, Änderungsmeldungen ausstellen, Beerdigungs-, Tauf- und Trauanmeldungen aufnehmen, Begrüßungs- und Gemeindebriefe verschicken...
... wir sind auch berechtigt Beglaubigungen auszustellen!!!

Kassenwesen
Kassenbuch führen, Spenden & Kirchgeld entgegennehmen, Abrechnung mit dem Verwaltungsamt, Konzert- und Veranstaltungsabrechnung, Abrechnung "Nachtcafe", Rüstzeiten...

Personalwesen
Führen der Personalakten, Bewerbungsgespräche, Verhandlungen mit Arbeitsamt u.a. Trägern für ABM- & MAE-Arbeitskräfte (Maßnahmen zur Integration von Menschen aus dem 2. In den 1. Arbeitsmarkt), Stundenabrechnung der Mitarbeiter mit dem Träger,
Ausstellen von Beurteilungen...

Raumvergabe in Kirche und Gemeindehaus
Verhandlungen mit dem Nutzer, Anfertigen von Verträgen, Durchsetzen von Regressansprüchen, Versicherungsverhandlungen...

Diese Liste ist noch lange nicht vollständig, denn auch die alltäglichen Bürotätigkeiten, wie z.B. laufender Schriftverkehr, Aktualisierung der Schaukästen & Info-Tafeln und die Arbeitskoordination der zusätzlichen Arbeitskräfte usw. müssen erledigt werden.
An dieser Stelle noch ein Wort zu unseren MAE-Kräften, denn ohne sie wären die anfallenden Aufgaben nicht zu bewältigen. Frau Gellert arbeitet seit 1.Juli im Gemeindebüro mit; sie ist bei uns für das Meldewesen zuständig und mittwochs gemeinsam mit Herrn Meier für die "Offene Kirche". Herr Meier, H. Kitzmann und H. Hering halten die Gebäude und die Außenanlage in Ordnung, erledigen kleinere Reparatur- und Malerarbeiten, machen Botengänge und Einkäufe, haben Saaldienst bei Veranstaltungen.
Obwohl der häufige Wechsel der Arbeitskräfte (in den letzten 2 Jahren waren es allein 14 Menschen) auch eine zusätzliche Belastung darstellt, sind wir äußerst dankbar, daß uns diese Mitarbeiter bei der Bewältigung vielfacher Aufgaben enorm unterstützen und die Hintergrundarbeit in unserer Gemeinde in diesem Maße erst möglich machen.

Christiane Matis, Küsterin & Gemeindesekretärin



Chronik - Folge 61: In unserem Laubengebiet
  Hallo! Fuldaweg?
Nicht in Oberschöneweide!
Soll in der Nähe einer Fähre sein!
Dann eventuell in unserem noch vorhandenen Laubengebiet. Am besten die Nalepastrasse benutzen.
Danke!

Hätten Sie Auskunft geben können?
Kennen Sie überhaupt unsere sehr schönen vier Kleingartenanlagen: "Wilhelmstrand" (wird 2006 100 Jahre alt), "Am Freibad", "Oberspree", "Grüne Aue"?
Da draußen - "j. w. d." - Richtung Klingenberg gab es einmal eine ziemlich große und intakte Außenstelle unserer Kirchgemeinde mit einer im Fuldaweg wohnenden Diakonisse, mit regelmäßigen Gottesdiensten in ihrem Häuschen, mit Kinder- und Frauenarbeit. Seit dem Wegzug von Schwester Liesbeth als Rentnerin ins Mutterhaus Hermannswerder gab und gibt es nur einen Besuchsdienst für 23 Personen. (25.10.1970 lt. GKR-Beschluss wird die freigewordene Stelle nicht mehr besetzt)
Ab 1.1.1996 freuen sich 7 Familien über unsere Gemeindebriefe, die ihnen bei Wind und Wetter gebracht werden, verbunden mit einem mehr oder weniger kleinen Schwatz über Kirchen- und Ortsgemeinde, über Familiensituation, über Kummer, Leid und Freude, oft am Gartenzaun. Besonders groß ist natürlich immer die Freude, wenn die Geburtstags"kinder" extra besucht werden.
In den nächsten Gemeindebriefen werden Sie Daten und Fakten über das frühere kirchliche Leben im Laubengebiet erfahren. Über die Geschichte der vier Garten- "kolonien" kann in alten "Kietznachrichten" nachgelesen werden und in "Jahr - und Lesebücher Treptow-Köpenick".
Für die Sommer- und Ferienzeit noch ein guter Rat: Mit dem bekannten Paul-Gerhard-Lied: "Geh aus mein Herz und suche Freud..." per Fuß oder Rad mit der Familie oder auch allein kreuz und quer durch unser Laubengebiet auf Entdeckungstour!
Sie werden über viele Blumen, Obst - und Nadelbäume, über Vögel, Bienen und Bergziegen staunen. Eventuell genießen Sie als Krönung eine Tasse Kaffee, ein leckeres Eis im "Spreeschlößchen" oder im
"Vereinshaus Wilhelmstrand", dazu die kleine Bootsfahrt nach
Baumschulenweg. Es lohnt sich! Viel Freude!
W. Krause


Rückblick - Gemeindeausflug am 11. Juni 2005 nach Nennhausen
  Der Sonnabend zeigte sich leider recht kühl & etwas regnerisch, doch gut gelaunt starteten wir mit Herrn Oehlrichs Gitarrenbegleitung singend unsere Fahrt. Der Bus rollte mit uns aus Berlin hinaus über Potsdam zunächst nach Ribbeck! Dort besichtigten wir die schon gut restaurierte alte Kirche und hörten vom dortigen Pfarrer einiges über den mühsamen Aufbau. Natürlich wurde auch der Birnbaum aufgesucht, denn Theodor Fontane hat ja mit seinem Gedicht "von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" zum Bekanntheitsgrad des Ortes beigetragen. Das Schloss Ribbeck war rekonstruiert - alles im Ort hat sich gemausert. Nach kurzer Weiterfahrt erreichten wir unser eigentliches Ziel, Nennhausen. Nach herzlicher Begrüßung durch Frau Pfarrerin. Zieme kam dann der Entschluss - nicht im Garten, sondern in der gemütlichen alten Dorfkirche ließen wir uns, geschützt vor eventuellem Regen, nieder. Nach den vielen Eindrücken war nun eine Stärkung mit heißem Kaffee und leckeren mitgebrachtem Kuchen sehr willkommen. Nach einem Singe-Gottesdienst, gemeinsam mit einigen Nennhausenern und nach einigen interessanten Gemeinde- und Kircheninformationen durch Frau Pfarrerin Zieme, ging es zu einer kleinen Heimatstube im Ort. Dort drehte sich fast alles um den Dichter Fouqué. Das alte Schloss war gut hergerichtet, das Umfeld gepflegt. Besichtigen konnten wir das Schloss leider nicht, da es zur Zeit von einer Familie von Stechow bewohnt wird. Aber durch einen uralten Park machten wir einen schönen Rundgang. Die Zeit war uns viel zu schnell vergangen. Während die Tische zum Abendessen eingedeckt wurden, berichtete uns Herr Zieme noch einiges über die historische Orts- und Kirchenentwicklung. Danach ließen wir uns die zahlreichen mitgebrachten Angebote schmecken. Zum Abschied sprach Frau Pfarrerin Zieme eine Einladung für einen Wiederholungsbesuch aus. Ein großartiger und vielseitiger Tag ging für uns zu Ende. Unser Bus rollte wieder zurück nach Berlin, in der Abenddämmerung ließen wir die Weite des Havellandes hinter uns. Wir danken unserer Frau Pfarrerin Schwer für die Vorbereitung und Durchführung dieser gemeinsamen Fahrt, sowie allen Helfern, die uns diesen Tag ermöglichten.

Rosemarie Gonseor


Offene Tür
  Offene Kirche
Wir öffnen unsere Kirche mittwochs und sonnabends von 15 - 18 Uhr für alle Interessierten.
Gespräche, Informationen über die Gemeinde und die Architektur der Kirche, einen kleinen Imbiss und wechselnde Ausstellungen - das alles halten wir für unsere Gäste bereit.

Berliner Tafel - Laib und Seele
Lebensmittelausgabe an Bedürftige in der Christuskirche Oberschöneweide, Firlstraße 16.
Jeden Donnerstag 15.30 bis 17.00 Uhr, Kontakt: Michaela Bär, 0173-531 82 30
Wer seine Bedürftigkeit durch ein Dokument z.B. von Sozialamt oder Arbeitsamt nachweisen kann, der darf für einen Euro jeden Donnerstag mitnehmen, was da ist... solange der Vorrat reicht!


Kultur in der Christuskirche Oberschöneweide
  Fr 05.08. - 19.30 Uhr - Chorkonzert
Lichtenberger Kantatenchor
Geistliche Chormusik , Leitung : Matthias Elger
Eintritt frei - Kollekte erbeten

Sa/So 10./11.09. - Tag des Offenen Denkmals
Kirchenbesichtigung mit Führung
Alles, was Sie schon immer zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Gebäude und der Kirchengemeinde wissen wollten, können sie an diesen Tagen erfahren.
Sa. 15 - 18 Uhr, So. 11.30 -16.00 Uhr
Spenden zur Restaurierung der Orgel erbeten

Sa 17.09. - 19.30 Uhr - Klezmer
Blaue Stunde
Ein weiteres Programm mit Musik aus dem jiddischen Stettl
Eintritt frei - Kollekte erbeten

Sa 24.09. - 19.30 Uhr - Chorkonzert
Romantik im Herbst
Werke von Mendelssohn, Brahms und anderen Romantikern für Soli, Chor und Orgel mit dem Vocalensemble "Ad Libitum" Leitung: Margarete Gabriel
Eintritt frei - Kollekte erbeten

So 02.10. - 19.00 Uhr - Kosakenchor
Schwarzmeerkosaken mit Peter Orloff
geistliche und weltliche Gesänge aus dem alten Rußland
Eintritt. VVK 15 €/AK 17 € (Ermäßigung steht noch nicht fest)

noch bis 20.10.:
Augen-Blicke
Fotografien aus Äthiopien, einem armen Land voller Reichtum an Religion und Kultur

CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche - 10,00 €
Offene Kirche: Mi + Sa 15-18 Uhr
Verkehrsverbindungen: Tram 27, 63, 67 bis Firlstraße



Die Kinderseite
 





Addressen und Impressum
  Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstraße 16
Christiane Matis Di 15.00 - 18.00 Uhr, Do 09.00 - 13.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 31 55 Fax: 030 - 535 35 36
eMail: gemeinde@ev-kirche-oberschoeneweide.de
www.ev-kirche-oberschoeneweide.de

Pfarrerinnen/Pfarrer
Pfn. Annette Schwer Tel.: 030 - 305 45 43
Pfn. Gerda Nitschke Tel.: 030 - 671 47 37
Pf. Werner Alze Tel.: 030 - 56 29 23 47
eMail: werner.alze@web.de

Kantor
Martin Fehlandt Tel.: 030 - 636 60 12

Katechetin
Ingard Seeger Tel.: 030 - 636 99 28

Kindertagesstätte
12459 Berlin, Firlstraße 16 A
Leiterin Marlies Benedix Mo - Fr 06.30 - 17.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 30 15

Kirchgeld
Wir bitten Sie, Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft einzuzahlen:
BLZ 100 602 37 Konto-Nr.: 160520
Bitte geben Sie als Empfänger "KVA Berlin-Südost" und
als Spendenzweck "Oberschöneweide" an.

Impressum
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Christuskirche. Das Redaktionsteam besteht aus Dr. Bettina und Rainer Noak. Das Redaktionsteam ist zu erreichen per E-Mail: bnoak@gmx.de oder per Postkasten und telefonisch über das Gemeindebüro. Redaktionsschluß ist jeweils der 10. des Vormonats.
Für die Inhalte der Artikel zeichnen die Autoren verantwortlich!
Die Auflage beträgt 450 Stück.



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