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Startseite Gemeindebrief Februar und März 2005

Der Gemeindebrief für Februar und März 2005
  Andacht zum Monatsspruch
Gottesdienste im Februar und März 2005
Regelmäßige Termine
Informationen aus dem Pfarrsprengel
Besondere Veranstaltungen in der Gemeinde
Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert
Kultur in der Christuskirche Oberschöneweide
Einladung zur Rentnerrüstzeit
“Gespräche über den Glauben“ im Pfarrsprengel Berlin-Oberspree-West (Treptow, Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide, Oberschöneweide)
Eine Spende für „organizing schöneweide“
Freud und Leid
Aus der Gemeindechronik Folge 59
"Krabbelgruppe"
Addressen und Impressum


Andacht zum Monatsspruch
 
Freut euch aber, daß eure Namen im Himmel geschrieben sind. (Lukas 10,20)

Wie könnte es aussehen, das ewige Buch, in dem unsere Namen verzeichnet sind? Ein mittelalterliches Tafelbild in der Gemäldegalerie Berlin zeigt eine Vorstellung davon: Auf einem goldenen Hintergrund, der die himmlische Entrücktheit des Geschehenen verdeutlicht, spielt sich eine Szene ab, die der Maler vor dem Anbeginn der Zeit situiert: Gottvater in seiner Herrlichkeit zeigt seinem in einem schlichten Gewand demütig neben ihm stehenden Sohn ein prächtig eingebundenes Buch. Es enthält nur leere Seiten aus Pergament, dem damals kostbarsten Beschreibstoff. Die Botschaft des Bildes könnte lauten – sieh her, in dieses Buch wirst Du Dich einschreiben, durch Dich und mit Dir werden hier die Namen all derjenigen stehen, die den neuen Bund des Evangeliums halten.
Auch das Alte Testament spricht vom Buch des Lebens, in dem die Gerechten verzeichnet sind und aus dem alle getilgt werden, die gegen Gottes Gebot handelten (vgl. 2. Mose, 32,33; Ps. 96, 29, Jes. 4, 3). Die Geschichte des Lukasevangeliums, aus der der Monatsspruch stammt, berichtet von der Entsendung von zweiundsiebzig Jüngern, die voller Fröhlichkeit zu Jesus zurückkehrten und ihm von den wunderbaren Werken erzählten, die sie in seinem Namen vollbracht hatten. Jesus antwortet darauf, nicht über diese erstaunlichen Taten sollten sie beglückt sein, sondern darüber, daß ihre Namen im Himmel geschrieben stünden.
Und auch Jesus freut sich in diesem Augenblick und preist den Vater, weil er die Frohe Botschaft den Weisen und Klugen verborgen, aber den Unmündigen offenbart habe (Luk. 10,21). Das kostbare Buch, welches der Herr auf dem beschriebenen Gemälde in den Händen hält, ist eben nicht dazu gemacht, wie andere prächtige Bände die Taten von Königen und Fürsten zu verherrlichen. Es verzeichnet im Gegenteil die Namen all derjenigen, die sich, wie unbedeutend, schwach und unvollkommen auch immer, zu Jesus halten und auf seinem Weg gehen wollen. Gott kennt ihre Namen und jeder einzelne erhält bei ihm seinen unauslöschlichen Platz, sie sind ihm gegenwärtig wie ein aufgeschlagenes Buch.

Es grüßt Sie herzlich Bettina Noak.



Gottesdienste im Februar und März 2005
 

06. Februar 2005
Estomihi
So. v. d. Pass.
Predigtgottesdienst 10 Uhr Taufkapelle Böttcher
13. Februar 2005 Invokavit
1. So. d. Pass.
Predigtgottesdienst mit Abendmahl 10 Uhr Kirche Schwer
20. Februar 2005
Reminiscere
2. So. d. Pass.
Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Nitschke
27. Februar 2005
Okuli
3. So. d. Pass.
Predigtgottesdienst mit Taufen und Kirchenkaffee 10 Uhr Kirche Schwer
6. März 2005
Lätare
4. So. d. Pass.
Predigtgottesdienst mit Abendmahl 10 Uhr Kirche Möse
13. März 2005
Judika
5. So. d. Pass.
Predigtgottesdienst mit Taufe 10 Uhr Kirche Schwer
20. März 2005
Palmsonntag
Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Lemke
24. März 2005
Gründonnerstag
Tischabendmahl 16 Uhr Kirche Schwer
25. März 2005
Karfreitag
Predigtgottesdienst mit Abendmahl 10 Uhr Kirche Alze
27. März 2005
Ostersonntag
Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Schwer
28. März 2005
Ostermontag
Regionalgottesdiernst Zeit und Ort werden noch bekanntgegeben.


Regelmäßige Termine
  Seniorentermine

Februar:
08.02.05 15 Uhr Bibelstunde, Fr. Nitschke
22.02.05 15 Uhr Seniorenkreis, Pfn. Schwer

März:
08.03.05 15 Uhr Bibelstunde, Fr. Nitschke
29.03.05 15 Uhr Geburtstagskaffee, Pfn. Schwer
Die Veranstaltungen finden im Kirchencafé statt.

Weitere Termine der Gemeindegruppen:

Gesprächskreis
14. Februar 20 Uhr, Heilungsgeschichten im Neuen Testament
14. März 20 Uhr, Wir basteln und speisen.
Die Veranstaltungen finden im Kirchencafé statt.

Ehepaar – Mütterkreis
22. Februar 19 Uhr, Christliche Patientenverfügung
15. März 19 Uhr, Klavierzimmer

Christenlehre
montags 15 Uhr
Vorschulgruppe montags 13 Uhr

Krabbelgruppe
montags von 9:30 - 11:00 Uhr

Männergruppe
Die Männergruppe trifft sich an den Freitagen
4. Februar 19 Uhr
25. Februar 19 Uhr, Treffen: Eingang neben der Küsterei
18.März 19 Uhr
Neue Männer sind herzlich willkommen.

Kulturgruppe
Dienstag 8. Februar 18 Uhr Kirchencafé.
Wir wollen die Advents-und Weihnachtskonzerte auswerten,
über Finanzierungsmodelle reden und planen



Informationen aus dem Pfarrsprengel
  Seit dem 1. Januar 2005 bilden die fünf Gemeinden unserer Region Baumschulenweg, Johannisthal, Treptow, Nieder- und Oberschöneweide einen gemeinsamen Pfarrsprengel. Das war nötig, um für alle Gemeinden einen Jugendpfarrer anstellen zu können. Nachdem die Gemeindekirchenräte, dann auch der Kreiskirchenrat und die Landeskirche, zugestimmt haben, sind wir nun der Sprengel Oberspree- West.
In Zukunft werden bei der Besetzung von Pfarrstellen die Gemeindekirchenräte aller Gemeinden mitentscheiden. Pfr. Kees versorgt nach der Verabschiedung von Pfarrer Huhn nun die Gemeinden Baumschulenweg und Johannisthal. Die halbe Pfarrstelle in Niederschöneweide ist zur Besetzung freigegeben. Gesucht wird eine Pfarrerin/ein Pfarrer, die/der neben den Aufgaben in dieser Gemeinde die Jugendarbeit im Sprengel übernimmt. Die Vertretung bis zur Besetzung der Niederschöneweider Stelle hat Frau Pfn. Quien aus Adlershof übernommen.
Annette Schwer.


Besondere Veranstaltungen in der Gemeinde
  Weltgebetstag am 4. März 2005
Die Liturgie für den diesjährigen Weltgebetstag kommt aus Polen. Wir laden alle Interessierten, Männer und Frauen ein, mit uns diesen Gottesdienst zu feiern. Wir werden ganz sicher auch Neues über unsere östlichen Nachbarn erfahren, die vielen von uns doch fremd geblieben sind, obwohl wir so dicht beieinander wohnen. Von der Schönheit ihres Landes werden wir hören, von den alten Traditionen, die noch leben, aber auch von den Sorgen der Menschen.
Wir halten den Gottesdienst  wie gewohnt in ökumenischer Vielfalt. In diesem Jahr lädt die katholische Gemeinde ein, am 4. März, um 19 Uhr in der Caféteria von St. Konrad, Antoniuskirchstraße 3-5, den Weltgebetstag zu feiern.
Die Vorbereitungsgruppe trifft sich am 1. Februar, um 19 Uhr in der Christuskirche, Firlstraße 16. Interessierte sind herzlich willkommen.
Die Frauen der Ökumene.

“Laib und Seele” in Oberschöneweide
Die Berliner Tafel e.V., die über 370 soziale Einrichtungen täglich 15.000 Menschen  versorgt, hat angeregt, Kirchengemeinden zu suchen, die bereit sind, in ihren Räumen Lebensmittel aus Supermärkten, Bäckereien und Kantinen, die übrigbleiben und sonst weggeworfen würden, an Bedürftige zu verteilen.

Inzwischen gibt es eine kleine Gruppe von Menschen aus den verschiedenen Kirchengemeinden in Oberschöneweide, die eine Lebensmittelausgabe einrichten möchten.

Der Gemeindekirchenrat hat zugestimmt, unsere Kirche für diese Arbeit zu öffnen.

Nun suchen wir engagierte Helferinnen und Helfer,

die Lebensmittel verpacken und ausgeben, die Auto fahren können und die Spenden abholen, die Lust und Kraft haben, dieses ökumenische Projekt zu organisieren.

Am Donnerstagnachmittag wird dann die Kirche von 15.30 - 17.00 Uhr für die Ausgabe geöffnet sein.
Zunächst wird uns die Berliner Tafel helfen und die Lebensmittel aus den Märkten bringen.
Nach 3 Wochen müssen wir auch die Abholung mit einem  Kleinbus oder mehreren privaten Autos organisieren.

Die Aktion heißt “Laib und Seele”. Bedürftige sollen zu essen bekommen und  erfahren, daß wir gut Versorgten sie nicht vergessen. Darum geht es.
Sie wird von Kirchen und Gemeinden organisiert, braucht aber auch all die anderen sozial Engagierten aus dem Stadtteil.
Bei unserem ersten Treffen waren wir zu fünft. Erfahrungsgemäß werden für diese Arbeit 11 Ehrenamtliche gebraucht. Jede und jeder ist herzlich willkommen.

Nächstes Treffen:  1. Februar 2005, 18 Uhr, Christuskirche, Firlstraße 16.
Annette Schwer.



Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert
  Vereinssitzung
Jahreshauptversammlung
Di. 22.02.05 um 18.00 Uhr
im Kirchencafé
Di. 15.03.05 um 18.00 Uhr

Liebe Vereinsmitglieder,
im Februar besteht unser Verein sechs Jahre. Laut Satzung wird deshalb auf der Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt.
Aus organisatorischen Gründen ist die Jahreshauptversammlung auf den 22.02.05 verlegt worden.
Neben dem Rechenschaftsbericht / Entlastung des Vorstandes wird der Schwerpunkt der Jahreshauptversammlung auf den Planungen für das Jahr 2005 liegen.
Über eine große Teilnahme würde ich mich sehr freuen.

In der März-Vereinssitzung wird es vornehmlich um die Planung der „Nacht der offenen Kirchen“ gehen.
Rainer Noak (Vereinsvorsitzender)



Kultur in der Christuskirche Oberschöneweide
  So 06.02. - 16.00 Uhr - Kinderoper
Dornröschen
Märchensingspiel nach den Gebrüdern Grimm
Es singt der Kinderchor der Joseph Schmidt Musikschule Köpenick; Willi Fichtner: Klavier; Leitung: Margarete Gabriel
Eintritt frei, Kollekte erbeten

Fr 11.02. - 19.30 Uhr- Vernissage
Von Riwkele und ihren Leuten
Jüdisches Leben in Lithografien von Anatoli Kaplan,
Mit der Herausgeberin Ingetraud Skirecki und der Klezmergruppe „Blaue Stunde“

Sa 12.02. - 18.00 Uhr - Männerchor
Berliner Liedertafel
weltliche und geistliche Lieder
Eintritt: 7,- € / ermäßigt 6,- €

So 27.02. - 17.00 Uhr - Musik der Romantik
Klänge aus Mähren
von A. Dvorak, R. Schumann, E. Grieg, G. Mahler und P. Cornelius
Elisabeth Fischer, Sopran - Margarete Gabriel, Mezzosopran
Siegmar Gradl, Klavier
Eintritt: 8,- € / ermäßigt 6,- €

Sa 12.03. - 19.30 Uhr - Passionsmusik
Agnus Dei, miserere nobis
Passionsmusik für Solostimmen, Chor und Instrumente
Vokalensemble „ad libitum“, Leitung: Margarete Gabriel
Werke vom 15. Jh. bis zur Gegenwart
Eintritt frei, Kollekte erbeten

CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche - 10,00 €

Offene Kirche: Do + Sa 15-18 Uhr
Büro: Di 15-18 + Do 9-13 Uhr



Einladung zur Rentnerrüstzeit
  Herzliche Einladung zu einer Rentnerrüstzeit unseres Pfarrsprengels Berlin-Oberspree-West (Treptow, Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide und Oberschöneweide) im Juni/Juli 2005

Wie in jedem Jahr wird es auch 2005 eine Rentnerrüstzeit der Baumschulenweger Gemeinde geben. Diesmal laden wir die Rentnerinnen und Rentner aller Gemeinden unseres Pfarrsprengels mit ein – eine Neuerung, wodurch der neue Pfarrsprengel nicht nur in der Jugendarbeit zur Geltung kommen soll.

Vom 20. Juni 2005 bis 3. Juli 2005
haben wir für 13 Tage in Gernrode das St. Cyriakus-Heim gebucht, das sich direkt neben der wunderbaren romanischen Kirche befindet. Dort kann man sehr schöne Andachten und Gottesdienste feiern und überhaupt lässt sich im Cyriakusheim gut leben, singen, beten, nachdenken, miteinander reden und essen, in Gernrode lässt es sich gut bummeln und in der Umgebung wandern oder per Kleinbus oder Kleinbahn Ausflüge machen.

Die Kosten belaufen sich pro Person im Doppelzimmer auf ca. 400 und im Einzelzimmer auf ca. 500 Euro. Wir reisen je nach Beteiligung und „Reisefähigkeit“ entweder per Bahn oder per gemietetem Bus an.

Bisher haben wir 20 bis 22 Plätze in zwei Häusern bestellt. Ein Haus ist noch zu haben. Darum bitte ich Sie, jetzt schon ihr Interesse im Baumschulenweger Gemeindebüro (532 81 96 oder bei mir direkt 532 12 676) zu signalisieren. Wenn sich genug Interessenten melden, werde ich noch Zimmer bzw. ein Haus dazu bestellen.

Verbindliche Anmeldungen mit Anzahlungen von 150 Euro erwarten wir dann bis Mitte Februar.

Auf zahlreiche Anmeldungen aus unserem neu gegründeten Pfarrsprengel freut sich Ihr
Pfarrer Kees



“Gespräche über den Glauben“ im Pfarrsprengel Berlin-Oberspree-West
(Treptow, Baumschulenweg, Johannisthal, Niederschöneweide, Oberschöneweide)
  Alle Interessierte unseres Pfarrsprengels sind herzlich eingeladen sich an den “Gesprächen über den Glauben“ zu beteiligen. Diese besondere Weise der christlichen Erwachsenenbildung gibt es in Johannisthal schon lange. Mehr als zwanzig Jahre hat Altbischof Schönherr mit anderen Persönlichkeiten unserer Kirche die “Gespräche über den Glauben“ geleitet. An vier Wochenenden im Jahr jeweils Freitagabend und Samstag haben sich Interessierte aus verschiedenen Gemeinden – vorwiegend aus Johannisthal und unserer Region – zu Themen des Glaubens getroffen. Da die Zahl der Interessenten so groß war, wurde jedes Wochenende bzw. jedes Thema zweimal angeboten. Diese Struktur soll beibehalten bleiben, wobei der Ort zwischen Johannisthal und Baumschulenweg wechselt.
Im Herbst 2002 haben Pfarrer Huhn, Pfarrer Kees und Pfarrer Vergens die Leitung übernommen und laden nun vor allem die Gemeindeglieder unseres neugegründeten Pfarrsprengels Berlin-Oberspree-West zu “Gesprächen über den Glauben“ entweder nach Johannisthal oder nach Baumschulenweg ein.
Die ersten beiden Wochenenden 2005 stehen unter dem Generalthema:

“Von der Heiligkeit des Lebens“

1. Wochenende:
Der Mensch von Gott geschaffen und geliebt
In Baumschulenweg 11.und 12.Februar und in Johannisthal 18.und 19.Februar
jeweils Freitagabend (18 bis 21 Uhr) und Samstag (9.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr)
Mit folgenden Entfaltungen:
Die Heiligkeit des Lebens – ein Märchen von gestern?
Der Mensch – von Gott geschaffen und geliebt
Von Wert und Würde des Menschen

2. Wochenende:
Der Mensch im Konflikt an den Grenzen des Lebens
In Baumschulenweg 11. und 12. März und in Johannisthal 18. und 19. März jeweils Freitagabend (18 bis 21 Uhr) und Samstag (9.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr).
In Gruppen werden wir je nach Interessenlage mit verschiedenen Fachleuten Konfliktsituationen am Anfang und am Ende des Lebens wie beispielsweise Genforschung, Pränataldiagnostik, Schwangerschafts­abbruch, Gewalt-Mord-Totschlag, aktive und passive Sterbehilfe betrachten.

Am Freitagabend wird nach einer ersten Arbeitseinheit gemeinsam gegessen. Für Brot, Butter und Getränke wird zentral gesorgt, alles oberhalb der Butter bringen Sie bitte mit. Am Samstag gibt es ein gemeinsames Mittagessen, für das zentral gesorgt wird. Ein Kostenbeitrag von 5 Euro wir erbeten.

Bitte melden Sie sich bis spätestens eine Woche vor dem Termin im Gemeindebüro Baumschulenweg 030 532 81 96 an.
Damit wir den Überblick behalten, machen wir die Anmeldungen für beide Orte zentral in Baumschulenweg. Auf Ihr Kommen freuen sich


Pfarrer Vergens, Pfarrer Huhn, Pfarrer Kees



Eine Spende für „organizing schöneweide“
  Der Name „organizing schöneweide“ ist sicher allen Lesern geläufig. An den Wilhelminenhöfen hängt ein großes Plakat mit dem Slogan
„organizing schöneweide“ – Bürger verändern ihren Kietz.
Und das ist das Anliegen von „Organizing“, Bürger zu befähigen demokratisch und selbstbestimmt für ihre Interessen einzutreten, sich zu verbünden und in Beziehung zu treten. Die Organisation stützt sich auf grundlegende menschenrechtliche und demokratische Werte.

„Organizing“ ist ein Zusammenschluss von bereits bestehenden Organisationen und will bestehende Grenzen unterschiedlicher Schichten und Kulturen überschreiten. Dabei geht es um den Kampf für konkrete Lösungen zu konkreten Problemen mit Hilfe von Macht, mit dem Ziel, unabhängig handlungsfähig zu sein. „Organizing“ will ein ernstzunehmender Verhandlungspartner für Politik und Wirtschaft werden, und eine dauerhaft eigenständige Rolle spielen, wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden, die uns Bürger angehen. Um als selbständiger Verhandlungspartner auftreten zu können, muss die Organisation parteipolitisch und finanziell unabhängig sein. Politische Amtsträger können keine Funktion in einer „Community Organizing“ haben und Geld vom Staat kann nicht angenommen werden, damit „Organizing“ in der Lage ist, mit Entscheidungsträgern in Konflikt zu gehen. Das macht einen Teil der Identität und des Selbstbewusstseins einer „Community Organizing“ aus, dass sie sich aus Mitgliedsbeiträgen der einzelnen Mitgliedsorganisationen finanziert.

Auch wir als Gemeinde wollen „organizing schöneweide“ unterstützen. Allerdings sind wir nicht in der Lage einen Beitrag aus dem laufenden Haushalt zu erbringen. Und die sonntäglichen Spenden und das Kirchgeld sind für spezielle Aufgaben in unserer Gemeinde bestimmt. Demzufolge hat der GKR beschlossen einen Beitrag in Höhe von 900,00 Euro im Jahr für „organizing schöneweide“ auf diesem Wege zu erbitten. Im Jahr 2004 hat Frau Lemke viele Menschen in OSW angesprochen für diesen Zweck Geld zu geben, so dass unser Ziel erreicht werden konnte. Für 2005 möchte ich sie auf diesem Weg ermuntern, diese für die Entwicklung Oberschöneweides wichtige Organisation mit einer Geldspende zu unterstützen.
Dies ist möglich auf dass Gemeindekonto bei der

Ev. Darlehensgenossenschaft
BLZ: 10060237,
Kontonummer: 160520
unter dem Stichwort: Oberschöneweide-schöneweide organizing.

Sie können sich auch im Gemeindebüro oder bei Herrn Hajo Meyer melden, der die Verbindung zwischen „Organizing“ und unserer Gemeinde aufrechterhält.
Spendenquittungen können durch das Gemeindebüro leider nicht ausgestellt werden.
B. Böttcher



Freud und Leid
  Getauft und in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen wurden
am 28.11.04 Kejanu Silvest Seeds und
am 09.01.05 Sandra Braun.

Wir freuen uns, daß in unserer Kirche wieder mehr Kinder getauft werden und wünsche Eltern und Kindern Glück und Gottes Segen.

Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im Februar und März 2005

Charlotte Mietzner 01.02.
Katharina Stichert zum 100. 12.02.
Rosemarie Gonsior 13.02.
Frieda Schnitt 12.03
Ilse Schulze 13.03.


Aus der Gemeindechronik Folge 59
  Betrifft: Albatros-Schule

Gespräch vor dem Bahnhof Schöneweide:

„Entschuldigen Sie bitte, wie komme ich zur Albatros-Schule?“
“Albatros-Schule? Wo soll die denn sein?“
“In Oberschöneweide.“
“Nie den Namen gehört. Haben wir nicht. Und ich bin Oberschöneweiderin.“
„Darf ich helfen? Sie können die Straßenbahnen 27,21,M17 benutzen. Haltestelle direkt vor dem Haupteingang der Schule.“
„Vielen Dank!“
Hand aufs Herz, hätten Sie auch „Wegweiser“ sein können?

Nun zwei Folgen mit ausgewählten Daten und Fakten zur Albatros-Schule.

Sie befindet sich in der Treskow - Allee Nr. 222 im hinteren Teil des ehemaligen Kranken - und Muterhauses Königin – Elisabeth – Hospital (Grundsteinlegung am 9.11.1908 durch Kaiserin Auguste Viktoria, die anschließend 2 Stunden später unsere Christuskirche eingeweiht hatte.).
Von 1910 – 1945 wirkten Ärzte, Schwestern und Pflegepersonal für sehre viele Kranke. Im November 1945 wurden alle Gebäude des gesamten Areals sowjetisches Militärkrankenhaus für Berlin und Brandenburg bis zum Abzug der russischen Streitkräfte Ende Juni 1994. Was sich zwischen dem 26.11.1945 bis 2000 auf dem Gelände ereignete; ist eine Sondergeschichte:
Im Jahr 2000 hatte der Bezirk Köpenick nach dreijährigen Verhandlungen den hinteren Teil des einstigen KEH zu etwa einem Drittel gekauft und baute ihn zu einer Spezialschule für Geistbehinderte aus. Diese Schule trägt den Namen „Albatros“. Im August 2002 wurden die Gebäude bezogen. Der Unterricht konnte beginnen. Ein geräumiger Sportplatz und ein sehr schöner Hof entstanden sofort. 2004 war auch das praktische Mehrzweckgebäude mit Turnhalle, hinter dem Schulhaus im Wald gelegen, fertig gestellt. Die freundlich gelb-weißen Putzfassaden der Gebäude stehen in starkem Kontrast zu den an sie grenzenden „Ruinen“.
Der Schulweg für die Schüler wird bei Bedarf und Möglichkeit – auf Antrag der Eltern – mit Bussen organisiert. In 18 Klassen und den dazugehörigen Gruppenräumen mit Kochzeile werden zu Zeit 123 Schüler unterrichtet, auch Rollstuhlfahrer. Die Klassenstärke beträgt höchstens 8 Lernende. Rund 60 Lehrer, Betreuer und Therapeuten können im „Schlösschen im Grünen“ unter sehr modernen Bedingungen mit den Albatros-Schüler arbeiten. Bei Bedarf erfolgt auch Einzelunterricht. In Jeder Klasse arbeiten ein/eine Sonderschullehrerin und eine Pädagogische Unterrichtshilfe. Die jüngsten Schüler sind sechs Jahre alt, die ältesten
18 Jahre.
Jeder Unterricht ist immer nach ganz individuellen Förderplänen ausgerichtet, denn auf die Entfaltung des Selbstwertgefühles der Schüler und Schülerinnen wird besonders geachtet.
In dieser Ganztagsschule können die Kinder von 6 bis 18 Uhr pädagogisch und therapeutisch betreut werden.
Nach Schulschluss haben die jungen Leute in den Arbeitsgemeinschaften, z. B. Keramik, Theaterspiel, Tanz, Musik, Computer die Möglichkeit sich zu betätigen und Wissen anzueignen.
W. Krause



"Krabbelgruppe"
  Es gibt ihn doch - den Nachwuchs in unserer Gemeinde
Ende des Jahres traten mehrere Mütter mit kleinen Kindern (die meisten der Kinder wurden in unserer Gemeinde getauft) mit der Frage nach einer Krabbelgruppe an Frau Schwer heran. Wir überlegten, wie man den Christenlehreraum für die Kleinen umräumen kann und bekamen vom Kindergarten noch einen großen Teppich zur Verfügung gestellt.
Seit Ende Dezember treffen sich nun die Allerkleinsten der Gemeinde (im Moment zwischen 10 Wochen und 18 Monaten alt) regelmäßig montags von 9:30 - 11:00 Uhr. Die Kinder haben dort Gelegenheit zu spielen, Gleichaltrige kennenzulernen, und die Umgebung zu erkunden. Wer Kinder in dem Alter hat und sich gern mit uns austauschen will, wer mit den Kindern singen und spielen möchte ist herzlich eingeladen.


Addressen und Impressum
  Der Gemeindekirchenrat tagt einmal monatlich.
Anträge oder Anfragen an ihn bitte über das Gemeindebüro.

Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstr. 16
Di., 15 - 18 Uhr und Do., 9 - 13 Uhr
Frau Matis (535 31 55 / Fax 535 35 36
Pfarrerin Schwer ( 305 45 43
Kantor Herr Fehlandt ( 636 60 12
Katechetin Frau Seeger 636 99 28
Pfarrerin i.R. Nitschke 671 47 37
Pfarrerin Zieme (ehrenamtl.) 655 70 33

Kindertagesstätte
Mo. - Fr., 6.30 - 17.00 Uhr
Leiterin Frau Benedix ( 535 30 15

Kirchgeld- Spendenkonto
Wir bitten Sie Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft, BLZ 100.60.237,
Nr. 160.520, einzuzahlen. Bitte geben Sie als Empfänger „KVA Berlin-Südost„ und als Spendenzweck „Oberschöneweide„ an.

Impressum
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Christuskirche. Das Redaktionsteam besteht aus Das Redaktionsteam besteht aus Dr.Bettina und Rainer Noak. Das Redaktionsteam ist zu erreichen per E-Mail: bnoak@gmx.de oder per Postkasten und telefonisch über das Gemeindebüro. Redaktionsschluß ist jeweils der 10. des Vormonats. Die Auflage beträgt 450 Stück.
Die Internetadresse lautet: http://www.ev-kirche-oberschoeneweide.de




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