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Startseite Gemeindebrief Februar und März 2006

Der Gemeindebrief für Februar und März 2006
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Gottesdienste
Regelmäßige Termine
Besonderes aus unserer Kirchengemeinde
Verein
Kirchenjahr
Freud und Leid
Vorstellung
Chronik
Großes Dankeschön
Kinder- & Jugendchor Niederschöneweide
Rückblick
Demnächst in der Christuskirche
Kinderseite
Kontakt und Impressum


Andacht
  Jahreslosung 2006:
Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.
Josua 1,5b

Liebe Leserin, lieber Leser! So wohltuend anders ist Gott! Anders als wir Menschen, die wir so schnell andere fallen lassen, wenn sie uns zur Last geworden sind. Anders als es auf dem Arbeitsmarkt üblich geworden ist: wo fallen gelassen wird, wer zu alt ist oder nicht mobil genug. Anders als in den Medien: wo über Nacht fallen gelassen wird, wer out ist, wer die Quote nicht mehr bringt.

„Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“

Gott hält an dir fest. Ja, Gott hält zu uns. Die Hand, mit der er uns hält, ist jedoch keine Hand, die festkrallt. Sondern Gott wartet darauf, dass wir seine Hand fassen, ergreifen. So haben wir Halt im Leben. Seine Zusage ist zu Menschen gesprochen, die sich zu ihm halten. Welche Aussicht für das neue Jahr! Gibt es da einen Grund, der mich von dem Entschluss abbringen könnte: „Ich will mich zu Gott halten.“ ? Viele Zusagen Gottes sind verbunden mit einem Auftrag. Das ist bei Josua so, das geht bei den Propheten weiter und ist bei den Jüngern von Jesus nicht anders. Jesus sendet uns in die Welt, und er ist dabei. Aber er sagt uns auch ganz ehrlich: „In der Welt habt ihr Angst.“

„Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“

Diese Zusage ist aus der Sicht Gottes gesprochen. Es bedeutet nicht, dass uns Leid und Not erspart bleibt. Gott hat einen Weg und ein Ziel für unser Leben. Und es kann sein, dass dieser Weg auch durch tiefe Täler und dunkle Wälder führt. Hier hilft der Blick auf die Wirklichkeit Gottes: Gott ist jeden Augenblick bei uns. Es gibt keinen Augenblick, der ohne ihn gelebt werden müsste. Ich kann nie tiefer fallen als in die Hand Gottes. Wir haben nicht die Zusage, dass es keine Probleme und Schwierigkeiten gibt, wenn wir uns an Gott halten. Not und Leid bleiben uns nicht erspart. Aber wir haben die Zusage Gottes, dass sie nicht größer sind, als dass wir sie tragen könnten.

„Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“

Diese Zusage Gottes hat – wie eine Münze – noch eine andere Seite. Von Gottes Seite gilt: „Ich verlasse dich nicht“. Achten wir von unserer Seite darauf, dass auch wir Gott nicht verlassen, sondern uns jeden Augenblick auf ihn verlassen. Mit Gott ins neue Jahr gehen heißt, sich dessen gewiss sein, dass Gott mich nicht fallen lassen wird – was da auch auf uns zukommen mag: im persönlichen Leben, im Beruf, in meiner leiblichen und seelischen Gesundheit, in der großen Politik, in unserer Kirche – Gott wird uns nicht fallen lassen und verlässt uns nicht. Nicht: komme, was da wolle. Sondern: weil da kommt, was Gott will.

„Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“

Er bleibt an deiner Seite, denn er hat etwas mit dir vor. Dein Weg ist nicht beliebig. Er möchte, dass du dahin gehst, wohin er dich schickt. Gott nimmt uns in Anspruch. Das ist wohl manchmal eine bedrohliche und beängstigende Erfahrung. Aber ist es nicht auch genau das, wonach wir uns sehnen – dass endlich einer sagt: Ich brauch dich. Ohne dich geht es nicht. Du bist nicht einfach ersetzbar durch jemanden, der jünger ist – und schneller – oder durch eine Maschine, die das mit viel weniger Fehlern und Ausfällen kann, was du bisher getan hast. – Wir dürfen gespannt sein, wohin Gott mit uns geht.

„Gott spricht: Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“

Diese Worte dürfen wir mitnehmen in die kommenden Wochen und Monate. Sie tun gut, wenn wir uns allein und verloren fühlen. Sie spornen an, wenn wir mutlos sind. Sie richten auf, wenn uns sonst keiner etwas zutraut. Denn Gott stand und steht ein für sein Wort. –– Geborgen unterwegs sein. Dazu helfe uns Gott auch im neuen Jahr.
Ihr Pfarrer Werner Alze.

Gottesdienste im Februar und März 2006
 
05. Februar 2006
Letzter So. n. Epiphanias
Predigtgottesdienst 10:00 Kirche Pfn. Schwer
12. Februar 2006
3. So. v .d. Passionszeit
Septuagesimae
Predigtgottesdienst & Kindergottesdienst 10:00 Kirche Herr Böttcher
19. Februar 2006
2. So. v. d. Passionszeit
Sexagesimae
Predigtgottesdienst mit Abendmahl 10:00 Kirche Pf. Alze
26. Februar 2006
So. v. d. Passionszeit
Estomihi
Predigtgottesdienst mit Kirchenkaffee 10:00 Kirche Pfn. Schwer
03. März 2006
Weltgebetstag
Ökumenischer Gottesdienst 19:00 19:00 Ev.-freik. Gemeinde, Helm-holtzstr.  
05. März 2006
1.So. d. Passionszeit
Invokavit
Regionaler Familiengottesdienst mit
Kinderkantate
11:00 Kirche Johannisthal Frau Seeger
12. März 2006
2. So. d. Passionszeit
Reminiszere
Predigtgottesdienst mit Abendmahl &
Kindergottesdienst
10:00 Kirche Pf. Alze
19. März 2006
3. So. d. Passionszeit
Okuli
Familiengottesdienst mit der Kindertagesstätte
10:00 Kirche
Johannis-thal
Team / Pfn. Schwer
26. März 2006
4. So. d. Passionszeit
Lätare
Predigtgottesdienst 10:00 Kirche Pfn. Nitschke

Die Kindergottesdienste mit den Kindern der Kita finden am 09. Februar und am 09. März, jeweils um 09:30 Uhr in unserer Kirche statt. Eltern und Kinder aus der Gemeinde oder aus der Nachbarschaft sind herzlich eingeladen.

Regelmäßige Termine
  Krabbelgruppe
montags 09:30 – 11:00 Uhr

Christenlehre
montags 13:00 Uhr (Vorschulgruppe)
montags 15:00 Uhr 4.-6. Klasse
montags 16:15 Uhr 1.-3. Klasse

Kinderflötenkreis
mittwochs 15:00 Uhr C-Flöten
mittwochs 15:30 Uhr Tenorflöten
mittwochs 16:15 Uhr Flötenanfänger

Konfirmandenunterricht
dienstags 16:30 Uhr

Singekreis
14-tägig mittwochs 10:00 Uhr in der Kirche
(1. Termin im Februar: 08.02.2006)

Gesprächskreis:
13.02.2006 20:00 Uhr Thema wird noch bekannt gegeben
13.03.2006 20:00 Uhr Gemeindeabend für alle, siehe Seite 7

Ehepaar – Mütterkreis:
21.02.2006 19:00 Uhr - Bibelarbeit, Pfarrerin Nitschke
21.03.2006 19:00 Uhr - Maria Magdalena, Pfarrerin Seimert

Senioren:
14.02.2006 15:00 Uhr - Bibelstunde mit Pfarrerin Nitschke
28.02.2006 15:00 Uhr - Seniorenkreis mit Pfarrerin Schwer
14.03.2006 15:00 Uhr - Bibelstunde mit Pfarrerin Nitschke
28.03.2006 15:00 Uhr - Geburtstagskaffee mit Pfarrerin Schwer

Besuchsdienstkreis:
28.03.2006 14:00 Uhr Kirche


Besondere aus unserer Kirchengemeinde
  Weltgebetstag am 03. März 2006: Die Liturgie für den diesjährigen Weltgebetstag kommt aus Südafrika. Unseren ökumenischen Gottesdienst feiern wir in der Evangelisch- freikirchlichen Gemeinde in der Helmholtzstraße, um 19:00 Uhr. Das Vorbereitungstreffen findet am 14. Februar, um 19:00 Uhr, ebenso in der Helmholtzstraße statt. Alle Interessierten sind herzlich zum Gottesdienst eingeladen. Mithilfe bei der Vorbereitung ist immer willkommen.

Vermietung Gemeindehaus:
Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, den Mietvertrag mit dem Jugendhaus „fathers house“ nicht zu verlängern. Der Vertrag war im Februar 2005 für ein Jahr geschlossen worden. Diese Art der Jugendarbeit, die ganz unbestritten für die Jugendlichen sehr wichtig ist, paßt nach unserer Erkenntnis nicht in das Gemeindehaus. Das Haus ist zu groß und zu unübersichtlich. Dazu kam unser Eindruck, daß die Jugendlichen nicht genug beaufsichtigt wurden. Es ist so mancher Schaden entstanden. Die Nachbarschaft zur Kita war ebenso sehr schwierig. Wir hoffen sehr, daß der Trägerverein „Johannishilfswerk international e.V.“ ein neues Domizil für diese Arbeit von „fathers house“ in Oberschöneweide findet.

Kanzelrestaurierung:
Die Kanzelsanierung schreitet fort. In der ersten Januarwoche wurde nach langer Vorbereitung der Grundanstrich aufgetragen. Nun beginnen die wirklichen Restaurationsarbeiten: Das Aufmalen der Texte und Ornamente. Wer die Kirche jetzt einmal besucht, kann die Fortschritte beobachten. Über einen Termin der Fertigstellung soll hier nicht spekuliert werden. Wir werden sehen... .

Orgelreparatur:
Auch die Orgelbauer wunderten sich sehr, wie viele von den Registern unserer Orgel nach dem Einbau des neuen Motors dann doch noch spielbar waren. Ganz unerwartet konnten wir am 1. Advent im Gottesdienst die alte Orgel hören, die doch immerhin 15 Jahre geschwiegen hat! Viele, welche die Orgel noch nie gehört haben, sind überrascht von ihrem schönen Klang. Sechs Register müssen noch restauriert werden und die große Reinigung steht bevor. Dafür wird es ein neues Angebot geben. Natürlich sammeln wir im kleinen Kirchenmodell weiterhin für die Orgel. Aus Anlass der Beerdigung von Frau Susanne Lemke wurden 2400,- € für die Sanierung unserer Orgel gespendet. Wir danken der Familie Lemke und allen Gebern sehr herzlich!

Laßt uns zusammenrücken
Im Gesprächskreis kamen wir auf die Idee, an vier Abenden im Jahr alle interessierten Menschen unserer Gemeinde einzuladen. So gäbe es einen gemeinsamen Treffpunkt für uns, einen Ort, an dem neben dem Thema auch Belange der Gemeinde angesprochen werden könnten. Verschiedene von uns hatten das Gefühl, daß wir zusammenrücken sollten. Besonders viele aktive Gemeindeglieder gibt es bei uns ja nicht. Das ist kein Geheimnis. Die wenigen Aktiven sind oft in verschiedenen Gruppen engagiert und fühlen sich schon manchmal überfordert. Die Männergruppe, die ein Jahr gut gelaufen ist, trifft sich ab Januar 2006 nicht mehr: Es gab zu wenig Interesse. Im Gesprächskreis haben wir ähnliche Probleme. Unter den Eltern unserer Krabbelgruppe gibt es einige, die Fragen des Glaubens miteinander besprechen möchten. Dafür ein Elternseminar einzurichten, schien uns nicht sinnvoll. Die Einladung ergeht also an alle, denen Themen und Gemeinschaft wichtig sind, selbstverständlich auch an den Ehepaarund Mütterkreis und interessierte Senioren. Nach einem Jahr werden wir sehen, ob es eine gute Idee war.

Zu folgenden Gemeindeabenden für alle, jeweils um 20:00 Uhr, in der
Kirche
, laden wir sehr herzlich ein:

13. März : Die Weisen auf dem Weg nach Bethlehem:
„Mehr als ein Stern“
Bibelarbeit über Matthäus 2, 1 - 12

19. Juni : Der Prophet Elia am Gottesberg Horeb:
„Müde geworden“.
Bibelarbeit über 1. Könige 19, 1 - 21

11. September: Der Tanz der Israeliten um das goldene Kalb:
„Enttäuschung“.
Bibelarbeit über 2. Mose 32, 1 - 6. 7 - 14

13. November: Der Apostel Paulus und sein Bild von der Taufe:
„Durch die Taufe mit Christus begraben und auferweckt“.
Bibelarbeit über Römer 6, 1 - 11.

Ich freue mich auf das gemeinsame Gespräch und grüße Sie herzlich,
Ihre Annette Schwer.


Verein - Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert:
  Jahreshauptversammlung
Di. 07.02.2006, um 19:30 Uhr
im Kirchencafé

Vereinssitzung
Di. 14.03.2006, um 19:30 Uhr
im Kirchencafé

Liebe Vereinsmitglieder, werte Leser dieses Gemeindebriefes, unser Verein besteht inzwischen sieben Jahre und wie bereits in den vergangenen Jahren wird im Februar die Jahreshauptversammlung stattfinden. Das Jahr 2006 werden wir neben der Durchführung einiger Konzerte und des Lichtermarktes vor allem zu einer Neustrukturierung und Erneuerung des Vereinslebens nutzen. Tagesordnung für die Jahreshauptversammlung:
1. Begrüßung und Feststellung der Stimmberechtigung
2. Rückblick 2005
3. Entlastung des Vorstandes
4. Ausblick 2006 / 2007
5. Termine

Zu den Sitzungen ist jeder, unabhängig von seiner Mitgliedschaft, herzlich eingeladen. Sollten Sie Fragen, Wünsche und Anregungen für die Jahreshauptversammlung haben, bitte ich Sie, sich bis zum 05.02.2006 bei Rainer Noak, Tel./Fax: 030 / 97601417 oder
R.Noak@gmx.de zu melden.

Im Namen des Vereins wünsche ich allen Lesern ein gesundes, friedvolles Jahr 2006.
Rainer Noak (Vereinsvorsitzender).


Kirchenjahr
  Man hat sie „Gottesmörder“ gescholten und sie deshalb jahrhundertelang verfolgt: die Juden. Sind sie wirklich schuld an Jesu Tod? Die Evangelien des Neuen Testaments geben darauf eine eindeutige Antwort: Die Hinrichtung Jesu wurde von den Römern vollzogen (Markus 15). Im Prozeß gegen Jesus hatte der Vertreter des römischen Kaisers, Pontius Pilatus, das entscheidende Wort zu sprechen. Gegen die Zustimmung des Pilatus und ohne maßgebliche Beteiligung der römischen Besatzungsmacht in Palästina hätte die Kreuzigung nicht stattfinden können. Vermutlich wurde Jesus von den Römern für einen Widerstandskämpfer gegen ihre Besatzung gehalten. Von sich aus wären die Römer wohl kaum darauf gekommen, Jesus zu kreuzigen. Nach den Evangelien ging die Initiative zum Prozeß gegen Jesus von den maßgeblichen religiösen Gruppierungen des Judentums und von deren Vertretern aus (Markus 14,1). Was für diese im einzelnen der Anlaß war, einen Volksgenossen bei den verhassten Römern anzuzeigen und seine Hinrichtung zu fordern, ist nicht eindeutig zu ersehen. Die Evangelien nennen verschiedene Anklagepunkte gegen Jesus: Er habe erklärt, er wolle den Tempel in drei Tagen abbrechen und in drei Tagen einen neuen bauen (Markus 14,58); er lästere Gott, weil er sich für den Christus bzw. Sohn Gottes halte (Markus 14,64); er hetze das Volk auf; er verbiete, dem Kaiser Steuern zu zahlen (Lukas 23,2), und behaupte, König der Juden zu sein (Markus 15,2). – Als Mißverständnis und als falsche Anschuldigung mag das alles gelten. Das gilt auch für die Gesetzesübertretungen, die Jesus z.B. gegen das Gebot der Sabbatruhe begangen hat (Markus 2,23-28; 3,1-6). Die Evangelien ziehen den Kreis der Personen, die mitverantwortlich sind für Jesu Tod, noch weiter bis in den Jüngerkreis hinein: Judas hat Jesus an seine Gegner ausgeliefert (Markus 14,43-45). Das Neue Testament sieht die Gründe für Jesu Verurteilung und Hinrichtung aber nicht nur in dem Verhalten und in dem Haß einzelner Personen oder Gruppen. Der entscheidende Grund liegt im Wesen des Menschen: in seiner Sünde (Römer 3,9-12,23). Darum wird mehrmals erklärt, daß Jesus für „unsere Sünden“ gestorben ist (Galater 1,4; Römer 4,25; 1. Petrus 2,24). Die Sünde ist das Bestreben des Menschen, Gott aus seinem persönlichen Leben und aus dem Geschehen in der Welt fernzuhalten. Die Sünde ist der Drang des Menschen, sein eigener Gesetzgeber zu sein und das Gesetz Gottes nicht gelten zu lassen. An Jesu Leiden und Tod erkennen Christen darum auch ihr eigenes gottfeindliches Wesen und ihre Schuld.

Aus: Christof Warnke: Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen, Frankfurt am Main 1993


Freud und Leid
  Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im Februar und März 2006:
Gerhard Drescher 80 Jahre 06.02.1926
Silvia Fielbrand 70 Jahre 07.02.1936
Elisabeth Hille 85 Jahre 07.02.1921
Heinz Brauns 90 Jahre 08.02.1916
Nina Kühnel 90 Jahre 10.02.1916
Ursula Stern 75 Jahre 16.02.1931
Bernd Schöler 75 Jahre 16.02.1931
Günter Just 75 Jahre 23.02.1931
Gottfried Rudolph 70 Jahre 02.03.1936
Gerda Kemmethmüller 90 Jahre 04.03.1916
Ilse Drewelow 85 Jahre 08.03.1921
Erich Grahl 75 Jahre 09.03.1931
Herbert Fräntzel 75 Jahre 13.03.1931
Waltraud Koch 70 Jahre 24.03.1936
Bernhardine Wiese 80 Jahre 27.03.1926
Luzie König 75 Jahre 28.03.1931

Wir wünschen allen Geburtstagskindern der Monate Februar und März alles Gute und Gottes Segen, und laden Sie recht herzlich am 28.03.2006 um 15:00 Uhr zum Geburtstagskaffee in die Kirche ein.

Aus unserer Gemeinde verstarben und wurden mit kirchlichem Geleit beerdigt:

im 75. Lebensjahr Frau Gerda Berthold, zuletzt wohnhaft in der Wilhelminenhofstraße in Berlin.

im 52. Lebensjahr Frau Monika Eichhorn-Sari, zuletzt wohnhaft in der Tabbertstraße in Berlin.


Vorstellung - Der Kindergarten
 
In unserem Gemeindehaus gibt es ihn seit 1928 – den Kindergarten. Von vielen Veränderungen im Lauf der Zeit könnte er erzählen, heute jedoch soll von aktuellen Dingen berichtet werden. Nach Umbauten in den vergangenen Jahren können wir die gesamte untere Etage nutzen. Die Kinderzahl wird vom Jugendamt nach den zur Verfügung stehenden Quadratmetern bestimmt. 50 Kinder dürfen unseren Kindergarten besuchen. Sie sind in 4 Gruppen aufgeteilt: 1 Vorschulgruppe, 3 gemischte Gruppen ( 2 – 4 Jahre). Wir bemühen uns, dass sich alle bei uns geborgen fühlen, spielen, lernen und fröhlich sein können. Wir - das sind 6 ausgebildete Erzieherinnen (3 Vollzeit, 3 Teilzeit) und zwei Wirtschaftskräfte, welche sich eine Stelle teilen. Um kompetent arbeiten zu können, spielt Weiterbildung eine große Rolle. Gemeinsam arbeiten wir seit fast zwei Jahren an der Erstellung eines Qualitätshandbuches für unsere Einrichtung, das uns bei der gemeinsamen Arbeit eine Hilfe sein wird, aber auch für die weitere finanzielle Förderung durch den Senat wichtig ist. Eine Mitarbeiterin hat die Ausbildung zur Integrationserzieherin absolviert, so dass wir jetzt auch Kinder mit besonderem Förderungsbedarf aufnehmen können. Eine weitere schließt in Kürze die Ausbildung zur Facherzieherin für Sprachförderung ab. Dann sei noch unsere Erzieherin mit der Ausbildung zum Kindersport- & Entspannungstrainer erwähnt. Auch die musikalische und kreative Förderung der Kinder sind uns wichtig. Gut, dass es auch dafür jemanden mit großer Begabung gibt. Wir gehören zur Gemeinde, was sich auch in den monatlich stattfindenden Kindergottesdiensten mit unserer Pfarrerin, als auch der wöchentlichen Christenlehre der Vorschulkinder mit Frau Seeger, sowie der Beteiligung des Kindergartens an Familiengottesdiensten wiederspiegelt. Nächster Familiengottesdienst mit uns: 19. März 2006. Wer einen Platz für sein Kind in Anspruch nehmen möchte, sollte sich möglichst zeitig anmelden, denn die Wartelisten sind schon recht lang.
Marlies Benedix, Kita-Leiterin


Chronik
  Folge 64 : Unsere Kanzel
Mit etlicher Mühe, mit Einsetzen moderner Foto-Technik und mit Hilfe von sehr alten Bibeln und der Konkordanz sind nun alle Bibelsprüche für die sieben Füllungen an unserer Kanzel gefunden (siehe auch Folge 27 und 31). Sie wurden vor 100 Jahren klug gewählt und können heute noch die Gottesdienstbesucher zum Bekennen, zum Glauben, zum Danken und zum Sich-Freuen ermuntern. Den beiden Restauratorinnen weiterhin bei ihrer Arbeit bestes Gelingen!
1. Füllung:
Der Herr ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.
Psalm 118, Vers 14

2. Füllung:
Habe ich dir nicht gesagt so du glauben würdest, du solltest die Herrlichkeit Gottes sehen?
Johannes 11, 40

3. Füllung:
Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus dem Heilsbrunnen und werdet sagen zu derselben Zeit: Danket dem Herren und predigt seinen Namen.
Jesaja 12, 3 und 4

4. Füllung:
Daß ist gewißlich wahr und ein teuer wertes Wort, daß Christus Jesus gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen.
Timotheus 1,15

5. Füllung:
Seid aber Thäter des Wortes und nicht Hörer allein, dadurch ihr euch selbst betrüget.
Jakobus 1,22

Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Hause Gottes gehest und komme, daß du hörest.
Prediger 4,17

6. Füllung:
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Mathäus 24, 35

7. Füllung:
Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln, die durch das Jammerthal gehen und machen daselbst Brunnen.
Psalm 84, 6 + 7


Großes Dankeschön
  Allen am Krippenspiel „Auf dem Weg nach Bethlehem“ Mitwirkenden große Anerkennung für sauberes, deutliches, lautes Sprechen, Einsetzen schauspielerischer Begabung, für schnelles Wechseln und Umschalten in den unterschiedlichen „Rollen“. Euere Worte sind bei vielen Gottesdienstbesuchern angekommen. Auch eure Aussagen in der „Ökumenischen Friedensdekade“ waren gut und passend, für manche Teilnehmer sicher auch hilfreich. Beste Wünsche für die nächsten Wochen und Monate, auch für eure Eltern und Geschwister. Vielleicht habt ihr gelegentlich Zeit und Lust, einen Gottesdienst mit einem fröhlichen Anspiel vorzubereiten, das wäre wunderbar! W. Krause

Kinder- & Jugendchor Niederschöneweide
  Wer hat Freude am Singen und würde dieses gerne in einer Gemeinschaft tun? Der Kinder- & Jugendchor Niederschöneweide sucht weiterhin neue Mitglieder im Alter von 6 – 45 Jahren. (Mädchen, Jungen, Frauen, Männer). Wir proben immer donnerstags um 18:00 Uhr in der Aula der 7. Grundschule an der „Alten Feuerwache“. Unser Liedgut beinhaltet Volkslieder, Rock & Pop, Klassik und kirchliche Lieder. Wer Lust hat, findet sich eine halbe Stunde vor Probenbeginn ein oder meldet sich unter der Rufnummer 030/67776614 ab 19:00 Uhr bei Herrn Bärmann


Rückblick
  Fast ein Jahr "Laib und Seele" in unserer Kirche
Wir waren sehr gespannt, wie viele Leute zur ersten Öffnung unserer Ausgabestelle am 17. Februar 2005 kommen würden. Es waren dann immerhin 60 Personen, die ihre Bedürftigkeit nachwiesen, in Listen aufgenommen wurden und für einen Euro eine Tüte mit Lebensmitteln bekamen. Inzwischen haben wir in Oberschöneweide 465 registrierte Familien, welche schon einmal unser Angebot nutzten. Wöchentlich, in unserer Kirche immer donnerstags von 15:00 bis 16:30 Uhr, werden circa 160 Personen versorgt, darunter ungefähr 50 Kinder. In der kalten Jahreszeit können die Wartenden auf unserer Orgelempore Platz nehmen, werden von den Mitarbeitern an der Tafel entlanggeführt und können selbst aussuchen, was sie mitnehmen möchten. Das Angebot ist sehr gut. Es gibt viel frisches Obst und Gemüse. Schon im Laufe der Woche werden die Lebensmittel von den Märkten geholt. Sie dürfen nur ausgegeben werden, wenn sie noch haltbar sind. Entstanden ist diese Arbeit als ein ökumenisches Projekt: Menschen aus den Kirchengemeinden in Oberschöneweide und Ehrenamtliche aus unserem Bezirk fanden sich zusammen und machen nun schon seit einem Jahr dieses verlässliche Angebot für sozial Schwache aus Treptow-Köpenick. Allen, die ihre Zeit und Kraft dafür geben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Was uns noch fehlt ist ein kühler Lagerraum möglichst in der Nähe der Kirche, in dem haltbare Lebensmittel von einer Woche zur anderen aufgehoben werden können. Ebenso sind wir dringend auf der Suche nach einem Transporter, einem Auto, mit dem die Märkte abgefahren werden können. Bisher wurden Busse geliehen, die nun nicht mehr zur Verfügung stehen. Auf Dauer ist es keine gute Lösung, daß die Ehrenamtlichen mit ihren privaten Autos die Fahrten übernehmen. Die Einnahmen von „Laib und Seele“ werden zum großen Teil für Telefon- und Benzinkosten ausgegeben.



In der letzten Öffnung vor Weihnachten hatten sich die Mitarbeiter etwas Besonderes ausgedacht: Es gab nicht nur eine reichhaltige Tafel, sondern auch große und kleine Überraschungen zum Fest, von Weihnachtsmann und Weihnachtsfrau höchstpersönlich überreicht!

Heilig Abend in unserer Kirche
Wie immer war die Christvesper um 15:00 Uhr gut besucht. Viele Erwachsene mit Schulkindern, aber auch Familien mit kleineren Kindern kamen. Seit wir unsere neue Übertragungsanlage haben, sind die Krippenspiele, bei denen es ja immer sehr auf das Zuhören ankommt, gut zu verstehen. Während der Predigt standen dann drei kleine Mädchen auf und begannen, vor dem Altar herumzulaufen. Die Eltern wußten nicht so richtig, wie sie sich verhalten sollten und ich sah von der Kanzel, daß viele, die zuhören wollten, sich darüber ärgerten. Meine Bitte an die Eltern, die Kinder während der Predigt bei sich zu behalten, hat dann Menschen auch sehr gekränkt. Am Ausgang bekam ich ein starkes Echo. Das Thema ist in unserer Gemeinde oft besprochen. Wir haben nach dieser neuerlichen Erfahrung im Gemeindekirchenrat beschlossen, in diesem Jahr Heilig Abend um 15:00 Uhr einen Familiengottesdienst anzubieten. In dem dann ein Krippenspiel von Kindern aufgeführt und viel gesungen wird, keine lange Predigt zu erwarten ist und die Kinder zu ihrem Recht kommen. Viele Erwachsene können sich darauf einstellen. Wer eine stille, besinnliche Vesper wünscht, kann das Angebot um 17:00 Uhr wahrnehmen.
Annette Schwer

Demnächst in der Christuskirche Oberschöneweide
 

So 12.02. - 17.00 Uhr - Werke alter Meister
mit dem Instrumentalkreis Treptow-Köpenick unter
Leitung von Martin Fehlandt und Evelies Langhof
Eintritt frei - Kollekte erbeten

noch bis 10.03.2006 - Ausstellung in der Christuskirche

Traumland
Malerei von
Christiane Hochbaum

17.03. - 15.05.2006 - Ausstellung in der Christuskirche
Liebe - Gemälde von Derek Sztegila

Sa 18.03. – 19.30 Uhr - Konzert zur Vernissage
Musikalische Betrachtungen zum Thema Liebe für
Instrumente und Stimmen


Sa 25.03. - 19.30 Uhr - Passionsmusik
In deine Hände befehle ich meinen Geist
Musik zur Passion von William Byrd, Thomas Tallis u.a.
Vocalensemble „AD LIBITUM“, Orgel: Martin Fehlandt,
Leitung: Margarete Gabriel
Eintritt frei - Kollekte erbeten

CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche: 10,- €

Offene Kirche: Mi + Sa 15-18 Uhr
Büro: Di 15-18 Uhr + Do 09-13 Uhr
Verkehrsverbindungen: Tram 27, 63, 67 bis Firlstraße
www.ev-kirche-oberschoeneweide.de


Kinderseiten
 






Kontakt und Impressum
  Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstraße 16
Christiane Matis Di 15.00 - 18.00 Uhr, Do 09.00 - 13.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 31 55 Fax: 030 - 535 35 36
eMail: gemeinde@ev-kirche-oberschoeneweide.de
www.ev-kirche-oberschoeneweide.de

Pfarrerinnen/Pfarrer
Pfn. Annette Schwer Tel.: 030 - 305 45 43
Pfn. Gerda Nitschke Tel.: 030 - 671 47 37
Pf. Werner Alze Tel.: 030 - 56 29 23 47
eMail: werner.alze@web.de

Kantor
Martin Fehlandt Tel.: 030 - 636 60 12

Katechetin
Ingard Seeger Tel.: 030 - 636 99 28

Kindertagesstätte
12459 Berlin, Firlstraße 16 A
Leiterin Marlies Benedix Mo - Fr 06.30 - 17.00 Uhr
Tel.: 030 - 535 30 15

Kirchgeld, Spenden
Wir bitten Sie, Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft einzuzahlen:
BLZ 100 602 37 Konto-Nr.: 160520
Bitte geben Sie als Empfänger "KVA Berlin-Südost" und
als Spendenzweck "Oberschöneweide" an.

Impressum
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Christuskirche. Das Redaktionsteam besteht aus Rainer Noak und Ekkehart Kühne. Das Redaktionsteam ist zu erreichen per E-Mail: r.noak@gmx.de oder ekke@ekke.info, sowie telefonisch über das Gemeindebüro. Redaktionsschluss ist jeweils der 10. des Vormonats. Für die Inhalte der Artikel zeichnen die Autoren verantwortlich! Die Auflage beträgt 600 Stück.



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