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Startseite Gemeindebrief Juni/Juli'04

Der Gemeindebrief für Juni/Juli 2004
  Andacht zum Monatsspruch
Gottesdienste im Juni/Juli 2004
Einweihung der umgebauten Christuskirche
Goldene Konfirmation am Sonntag, den 20. Juni
Festkomitee
Geburtstage
Organizing Schöneweide besuchte Organizing London
Freud und Leid
Ausflug der Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen
Regelmäßige Termine & Musik
JG-Fahrt nach London
Gemeindechronik, Folge 55
Kultur-Termine



Andacht zum Monatsspruch Juli 2004
 
Jesus Christus spricht: Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
(Markus 3,35)

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich denke, Ihnen geht es so wie mir, das Wort für Juli ist „ein-fach“. Wir stimmen zu und können schnell unseren Alltagsgeschäften weiter nachgehen. In der Vorbereitung auf dieses Geleitwort entdeckte ich dann aber eine gehörige Brisanz. Sie wird deutlich, wenn wir den gesamten Abschnitt, ab Vers 31 lesen. Es ist scheinbar eine wichtige Begebenheit, denn sie ist in drei von vier Evangelien beschrieben:

Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Zur Geschichte Jesu gehören Erfahrungen von Trennung. Die Jünger Jesu haben sich von ihren Heimatorten, ihren Berufen und ihren Familien getrennt. Ebenso hat auch Jesus eine Distanzierung von seiner Familie vollzogen, indem er als Erwachsener durch das Land zog und von Gott und seinem Reich predigte.

Als die Angehörigen Jesu ankommen, treten sie nicht in das Haus ein, in dem er sich aufhält. Sie bleiben draußen und zeigen damit, wie viel Distanz sie zu ihm haben. Jemand wird ins Haus geschickt, um Jesus herauszuholen. Notfalls mit Gewalt wollen sie ihn heimbringen und sie denken, er sei „von Sinnen“ (V. 20+21).

Jesus ist nicht allein. Um ihn herum sitzen seine Jünger und viele Menschen, die ihm zuhören. Er erfährt, dass seine Familie ihn sucht. Er lässt sich nicht auf die Bitte ein mitzukommen, er geht noch nicht einmal hinaus, um mit ihnen zu sprechen. Er hat zu tun. Er hat eine Mission zu erfüllen. Seine Gedanken und Worte sind in die Zukunft, auf Gottes Reich, gerichtet - und dann diese Störung, die ihn in die Vergangenheit zieht. Vielleicht ist er verärgert und hat den roten Faden verloren. Er greift die Situation jedoch auf und stellt die rhetorische Frage: Wer ist meine Mutter und meine Geschwister? Jesus macht mit seiner Antwort deutlich wie vor ihm vielleicht noch niemand: seine Angehörigen, das ist jedenfalls nicht eine erpresserische, rückwärtsgewandte Blutsbande, die nicht versteht, dass er was zu sagen hat. Was ihn hindert, was ihn wieder in Kindheitsrollen bringen soll, geht ihn nichts mehr an.
Eine Familie kann ein Schatz sein, wenn sie mit den erwachsenen Kindern mitwächst, wenn auch die Älteren etwas dazulernen wollen. Es bedeutet nicht, dass das vierte Gebot, „du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren“, abgelehnt wird, wenn Jugendliche oder selbst schon Erwachsene sich von ihren Eltern nicht fesseln lassen wollen. Ich will nicht einer rücksichtslosen Selbstverwirklichung das Wort reden, denn auch die Emanzipierten sind gerufen, nach Gottes Willen zu fragen.

Jesus geht es nicht um eine generelle Abgrenzung von der Familie oder um eine Abwertung der Elternbeziehung, sondern um die Eröffnung eines neuen Beziehungsgeflechts: der Gemeinschaft der Glaubenden als Wahlverwandtschaft. Es eröffnet sich eine neue Familie, die nicht durch leibliche Abstammung begründet ist, sondern durch eine Gemeinschaft im Hoffen und Glauben. Der Begriff der Familie erfährt durch Jesus eine befreiende Erweiterung. Ein schönes Monatswort, wie ich finde, sehr passend zu den in diesen Wochen stattfindenden Konfirmationen.

Ich wünsche Ihnen gesegnete Sommerferien
Ihr Hans-Joachim Meyer




Gottesdienste im Juni/Juli 2004
 

6.Juni Trinitatis Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Zieme / Rieck
13. Juni, 1. So. n. Tr. Predigtgottesdienst mit Kirchencafé 10 Uhr Kirche Schwer / Lemke
20. Juni, 2. So. n. Tr. Gottesdienst mit Goldener Konfirmation 10 Uhr Kirche Schwer / Weigelt
27. Juni, 3. So. n. Tr. Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Krause / Sambo
4. Juli, 4. So. n. Tr. Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Schwer
11. Juli, 5. So. n. Tr. Predigtgottesdienst mit Abendmahl 10 Uhr Kirche Nitschke
18. Juli, 6. So. n. Tr. Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Fredrich
25. Juli, 7. So. n. Tr. Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Böttcher



Einweihung der umgebauten Christuskirche
 
Endlich ist es soweit!

Nach einer 6jährigen Planungs- und einer 8monatigen Innen-ausbauphase ist es nun endlich soweit: die Christuskirche in Oberschöneweide ist hell, warm, das Dach ist dicht und die Elektrik entspricht den modernen Anforderungen eines öffent-lichen Raumes. Nun können wir alle Räume in der Kirche den verschieden Vorhaben entsprechend nutzen.
Die Taufkapelle für unsere sonntäglichen Gottesdienste, den Gemeinderaum und das Begegnungscafé für die verschiedenen gemeindlichen und öffentlichen Veranstaltungen, den Konfirman-denraum für die Kinder- und Jugendarbeit, das Büro für die Verwaltung und den Besucherempfang, die Sakristei zur stillen Vorbereitung auf die Gottesdienste sowie für persönliche Gesprä-che und den großen Kirchenraum für Konzertveranstaltungen und Festgottesdienste.
Am 9. Mai fand der Festgottesdienst zur Einweihung der Christus-kirche nach den Bauarbeiten statt. Ein Festkommitee das von Frau Schwer koordiniert wurde hatte im Vorfeld viel zu tun. Beteiligt waren Gemeindeglieder aus allen Kreisen unserer Gemeinde. Der Gottesdienst wurde durch die Superintendentin Frau Forck, Frau Schwer, Frau Zieme und Propst Dr. Lütcke, der die Predigt hielt, gestaltet. Zu diesem Festgottesdienst am Sonntag Kantate erklang die Kantate „Alles was ihr tut“ von Dietrich Buxtehude für Chor, Solisten und Instrumente mit den Chören aus der Region.
Nach dem Segen wurde durch Frau Pfarrerin Schwer und dem GKR–Vorsitzenden Herrn Böttcher der Dank der Gemeinde an alle ausgesprochen, die an der Vorbereitung und Umsetzung dieses Projektes mitgewirkt haben. Wir sind besonders den Mitarbeitern von STATTBAU und PERSPEKTIVE dankbar, ohne deren Kennt-nisse und Unterstützung das Projekt allein durch die Gemeinde nicht hätte umgesetzt werden können. Nach der Danksagung gab es verschiedene Grußworte und dann konnten bei einem offenen Zusammensein mit Buffet in allen Räumen unserer Kirche Gespräche und Begegnungen stattfinden.
Eine Ausstellung zur Geschichte der Christuskirche wurde in der Taufkapelle für Interessierte gezeigt, die noch bis Juni zu den Öffnungszeiten Donnerstag und Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr und sonntags nach den Gottesdiensten besucht werden kann. Dieser Festgottesdienst war auch die Eröffnung der neuen Konzertsaison, deren Termine sie jeweils den Gemeindebriefen und Aushängen entnehmen können. Wir alle freuen uns auf das neue Leben, die Gespräche und Begegnungen in unserer offenen, sanierten, hellen und warmen Kirche.

B. Böttcher




Goldene Konfirmation am Sonntag, den 20. Juni
 
Alle Menschen, die in den Jahren von 1949 - 1954 in unserer Kirche konfirmiert worden sind, laden wir am Sonntag, den 20.6. zur Feier der Goldenen Konfirmation ein. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro an, bringen Sie bitte möglichst ihre Konfirmationsurkunde mit, falls Sie sich persönlich anmelden können und sagen Sie den Termin weiter. Natürlich können auch alle die teilnehmen, die schon vor dem angegebenen Zeitraum konfirmiert wurden.



Festkomitee
 
Aus dem Festkomitee soll eine Arbeitsgruppe werden, die das Leben in unserer Kirche plant und organisiert
Wie wichtig eine solche Gruppe ist, in denen sich Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Gemeindekreise zusammen-finden, wurde bei der Organisation unserer Einweihung deutlich. Die ersten Absprachen für die „Offene Kirche“ sind auch in diesem Rahmen getroffen worden. Viele Dinge müssen jetzt, nachdem wir die ersten Erfahrungen in den neuen Räumen gesammelt haben, besprochen und entschieden werden: Was brauchen wir noch in unserer Kirche? Wer hat welchen Schlüssel? Welche Veranstaltungen wollen wir anbieten? Wie finden wir noch Ehrenamtliche für die Öffnungszeiten? Es geht also nicht nur um die Durchführung von Veranstaltungen, sondern auch um inhaltliche Entscheidungen, die der Gemeindekirchenrat ohne die Stimmen aus den Gruppen nicht treffen kann. Wir werden uns einmal im Monat treffen, zunächst am Donnerstag, den 3. Juni, um 19 Uhr im Kirchencafé. Ob der Donnerstag ein günstiger Tag ist, werden wir besprechen und natürlich auch, wie sich diese Arbeitsgruppe nennen möchte. Vielleicht hat ja mancher dafür schon eine Idee. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Annette Schwer



Geburtstage
 
Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren
im Juni und Juli 2004

Irmgard Ziehlke 2.6.
Martha Guthke 5.6.
Ruth Franz 7.6.
Doris Scheithauer 12.6.
Ruth Aulig 26.6.
Hannelore Abel 26.6.

Renate Barthel 1.7.
Johann Penn 5.7.
Gisela Pecanek 10.7.
Klaus Schumann 13.7.
Horst Nowack 19.7.
Margot Eichberg 25.7.
Margarete Thom 25.7.
Dieter Hoppe 28.7.
Ewald Weber 31.7.

Wir gratulieren herzlich und wünschen auch den jüngeren
und allen nicht rundenden Geburtstags-„kindern“
Gottes Segen für Ihr neues Lebensjahr !




Organizing Schöneweide besuchte Organizing London
 

Als Verbindungsperson der Christuskirchengemeinde zu Menschen verändern ihren Kiez / Organizing Schöneweide, unserer Bürgerplattform im Stadtteil, war ich im Mai zu einem Kurzbesuch bei Organizing London, welches sich dort London Citizens nennt. Zu dritt, mit Simone Vieth von der katholischen Gemeinde St. Antonius und unserem Organizer Gunther Jancke, waren wir von der Partnerorganisation, die in England nach gleicher Schule arbeitet, eingeladen. Der Anlass unseres Besuches war eine Veranstaltung von Organizing zur Bürgermeisterwahl im Juni. Dem amtierenden Ken Livingstone (Labour) und drei weiteren Kandidaten wurden Fragen zu den von London Citizens zur Zeit vier drängensten Themen zur Bekämpfung der Armut gestellt. Für die seit acht Jahren in London arbeitende Organisation war das ihre bisher größte Veranstaltung in einem geschlossenen Raum und ihr wahrscheinlicher Höhepunkt in diesem Jahr. Obwohl London Citizens „naturgemäß“ überwiegend in den ärmeren Stadtteilen in Ost und Süd mit 60 Gruppen vertreten ist, fand die Politikerbefragung eindrucksvoll mit über 1700 Personen in der Innenstadt, in der Methodist Central Hall, statt. Sie liegt unmittelbar gegenüber den Houses of Parliament und der Krönungskirche Westminster Abbey, in der einige, darunter wir, vorher am Abendgottesdienst teilnahmen. So geistlich gekrönt waren wir mit anderen Citizens vor der politischen Veranstaltung zu einem köstlichen Imbiss in die Pfarrwohnung geladen.
Die vier Themen, zu denen die Bürgermeisterkandidaten Stellung nehmen sollten, waren: 1. „A living wage for Londoners“ - Werden sie sich im teuren London für einen Mindeststundenlohn von £6.70 im Öffentlichen Dienst und seinen privatisierten Arbeitsbereichen einsetzen? 2. „Investing in the future of young people“ - Werden sie, im Falle ihrer Wahl, die Schul- und Berufsausbildung junger Menschen fördern und nicht abbauen? 3. „Safer and cleaner
neighbourhoods“ - Werden sie sich dafür einsetzen, dass die ärmsten Stadtteile nicht immer mehr verkommen, durch den Abbau von Personal im Öffentlichen Dienst? Und 4. „Affordable housing for Londoners“ - Werden sie für ein 2000-Häuserbauprojekt öffentlichen Grund zur Verfügung stellen, damit sich auch Familien mit mittlerem Einkommen leisten können, in einem Eigenheim oder zur Miete in London zu leben? [Zum Weiterinformieren s. Internet: http://www.londoncitizens.org.uk]
Am Donnerstag, den 10. Juni wird Menschen verändern ihren Kiez / Organizing Schöneweide seinen diesjährigen Höhepunkt haben. Nach dreijähriger Kampagne, die FHTW nach Schöneweide zu holen, wollen wir unseren Erfolg feiern mit der Veranstaltung „Erste Vorlesung auf dem neuen Campus“, zu der Sie alle herzlich eingeladen sind: Wilhelminenhofstr. 76/77, Gebäude A4, 18.30-20.00 Uhr. Wir erwarten Gäste aus der Berliner Politik, Wirtschaft und Wissenschaft - lassen Sie uns durch zahlreiches Erscheinen Schöneweides Stärke demonstrieren und so an einer guten Zukunft bauen.

Ihr Hans-Joachim Meyer




Freud und Leid
 
Getauft und in die Gemeinschaft der Glaubenden auf-genommen wurde am 16. Mai 2004, Chantal Schönborn.

Aus unserer Gemeinde verstarben und wurden kirchlich bestattet Frau Gerda Wollna aus der Zeppelinstraße im
92. Lebensjahr und Frau Johanna Michler, ebenfalls Zeppelinstraße, im 102. Lebensjahr



Ausflug der Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen am Sonnabend, 3. Juli 2004
 
Wir wollen eine gute Tradition fortsetzen und vor der Sommer-pause einen Sonnabendnachmittag und -abend miteinander ver-bringen. Mit diesem Ausflug möchte ich auch allen Helferinnen und Helfern danken, die seit Mitte April immer wieder die Kirche geputzt oder auf andere Weise dazu beigetragen haben, daß die Einweihungsfeierlichkeiten so gut gelaufen sind.
Nach einem Stadtspaziergang - das Ziel wird noch gesucht - und Kaffeetrinken sind alle zu Grill, Spiel und Spaß in Schwers Garten, Eichenallee 55, 14050 Berlin, eingeladen. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.
Die Abfahrtszeit vom Bahnhof Schöneweide ist 13 Uhr. Kinder und Enkelkinder sind herzlich willkommen. Feine Salate und Getränke dürfen gern mitgebracht werden, für Grillfleisch ist gesorgt.
Ich freue mich auf viele Gäste und bitte um Anmeldung
Ihre Annette Schwer



Regelmäßige Termine & Musik
 

Regelmäßige Gruppentermine

Kinder und Jugend:

Christenlehre: Frau Seeger, montags 14-15 Uhr, Kl. 4-6,15-16 Uhr, Kl. 1-3

Konfirmandentreff: Frau Pfrn. Schwer, dienstags, 16.30 Uhr

Junge Gemeinde: Frau Kachel, dienstags, 18 Uhr

Junge Erwachsene bis Senioren:

Gesprächskreis: (Schwer) 14.6., 20 Uhr
im Juli, Sommerpause

Ehepaar-Mütter-Kreis:
im Juni, Ausflug (Weigelt 535 02 84)
im Juli, Sommerpause

Senioren:
8.6., 15 Uhr, Bibelstunde mit Frau Nitschke
22.6., 14.30 Uhr, Abfahrt vor der Kirche:
Ausflug nach Biesdorf
im Juli, Sommerpause

Musik:

Kinderflötenkreis: Frau Nitschke, mittwochs, 14.30 Uhr

Flötenkreis (Erwachsene): Herr Fehlandt, zweiwöchentlich
dienstags 19.30 Uhr

Chorsingen: Herr Fehlandt, zweiwöchentlich dienstags 18 Uhr

Posaunenchor: Herr Fehlandt, mittwochs, 18 Uhr, Johannisthal




JG-Fahrt nach London
 

Mission to London

Ökumene durfte unsere JG einmal praktisch erleben: eine methodistische Gemeinde gewährte uns Unterschlupf während unserer Reise in die Hauptstadt Großbritanniens. Zum einen besuchten wir unsere ausgewanderte JGlerin Anne in der ihrer neuen Heimat, zum anderen erlebten wir die Gastfreundlichkeit der Methos. Wir erforschten die Metropole und haben lebendige Einblicke in das methodistische und anglikanische Gemeindeleben bekommen. Wußten Sie, dass die Gründer der methodistischen Kirche John und Charles Wesley waren? Was unterscheidet die Methodisten von uns? Es gibt viele Gemeinsamkeiten: für die Methos steht die Sozialarbeit sehr im Vordergrund, auch die sozial Schwachen sollen versorgt werden. In London nahmen wir am Gottesdienst und einer anschließenden Prozession zum Grabe der Wesleys teil und kamen danach beim Kirchenlunch ins Gespräch. Neben vielen Besichtigungstouren, einigen Museen (Tate Modern, Nation Gallery) und langen Tagesmärschen durch die Innenstadt, gönnten wir uns ein paar Stunden in den weitläufigen Londoner Parks. Das Wetter war blendend, es gab weniger Sonnenbrände als Erkältungen... Die Queen haben wir zwar nicht gesehen, waren aber alles andere als "not amused",
sagen Danke und grüßen herzlich:
Die JG Oberschöneweide (HJS)


Gemeindechronik, Folge 55
 

Wie man bei einem privaten Umzug manchmal auf ungeahnte Schätze stößt, fanden sich in den letzen Wochen beim Sichten erneut Daten und Fakten, die eventuell auch Sie interessieren werden:

28.08.1908: Pfr. Schmöcker bittet den Königlichen Forstmeister Kottmeier um Erdboden für das Umfeld der noch nicht fertigen Christuskirche: „Sehr geehrter Herr Forstmeister; es fehlt geeig-neter Erdboden für Rasenflächen. Da dachte ich an Sie und Ihren freundlichen Rat und an die Rohrlake (Feuchtgebiet der Rohrlake, siehe Heimatmuseum!). Geht das? Herzliche Grüße von Haus zu Haus! Ihr ganz ergebener Schmöcker.“

April 1924: Akkumulatoren-Werke (später bekannt als BAE) stellt großen Saal im Wohlfahrtsgebäude (später WF-Kulturhaus) für kirchliche Veranstaltungen zur Verfügung, aber nur sonntags (es gibt noch kein Gemeindehaus).

1931/32: Katholische und unsere Gemeinde richten Notstands-küchen für Arbeitslose ein.

27.02.1934: Schutzpolizei kontrolliert im Gemeindehaus-Keller für Sammelschutzräume. - Herr Dr. Sakobielski, wohnhaft Edison/ Ecke Rathausstr. (Griechische Allee), betreut ehrenamtlich alle 2 Monate unsere Kindergartenkinder.

30.11.1939: Bau d. Luftschutzkeller im Gemeindehs.: 1600 RM.

22.10.1941: Alle Beamten und Angestellten unserer Kirchge-meinde sollen in Kürze den arischen Nachweis bis zu den Grosseltern beibringen.

20.12.1944: Beschlagnahme von Heizmaterial in Kirchen; Belieferung von Brennstoffen verboten!

1945: In diesem Jahr über 1000 Gestorbene in O’weide beerdigt.

31.10.1952:
Vier Gottesdienste am Reformationstag.

09.04.1953:
An der Gemeindehaus-Mauer am Morgen gefunden, angeschrieben mit weißer Farbe: “Es lebe die Einheit der Jugend!
Junge Christen, lasst euch nicht von Ami-Agenten missbrauchen!“

1953: Advents-Basar: rd. 3000 Mark Erlös für Sozialarbeit

1954: Advents-Basar: rd. 3500 Mark Erlös für Sozialarbeit

1955-57: werden endlich Kirchdach und -turm neu gedeckt: 60.250 Mark.

25.09.1957: „Projekt Jugendnest“ (oben im Gemeindehaus) vom Stadtsynodalverband besichtigt und genehmigt.
W. Krause



Kultur-Termine
 

5. Juni 2004, 18 Uhr: Kabarett in der Kirche, "Die grauen Zellen" mit dem Stück "Blauer Büffel".
Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte wird erbeten.

12. Juni 2004, 16 Uhr: "coram publico" spielt "Die Mausefalle" von Agatha Christie.
Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte wird erbeten.

26. Juni 2004, 19 Uhr: Vocalensemble "cantus corinth" musiziert geistliche und weltliche Musik aus Barock und Romantik.
Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte wird erbeten.

Galerie in der Christuskirche

Vernissage: am Freitag, den 25. Juni wird um 19 Uhr in unserer Kirche eine Photoausstellung mit Arbeiten von Georg Krause eröffnet.

Titel: „Auf zu neuen Ufern“

Photographische Arbeiten zu Zinzendorf A.S.Y.L. - zwischen Wasser und Haut.
Die preisgekrönte Serie wird für lange Zeit das letzte Mal gezeigt, bevor sie auf Amerika-Tour geht.

Die Ausstellung ist donnerstags und sonnabends im Rahmen der „Offenen Kirche“ von 15 - 18 Uhr zu besichtigen, sie ist zur Verfügung gestellt vom Schock Verlag, Wilhelminenhofstr. 89a, www.schockverlag.de

Die Kirche ist donnerstags und sonnabends von 15 - 18 Uhr geöffnet: Besichtigung, Gespräche, Kaffeetrinken, Informationen, Raum der Stille und mehr.




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