Gottesdienste
  Akuelles
  Gemeindebrief
  Angebote
  Christuskirche
  Gemeindehaus
  Kita
  Kulturverein
  Laib und Seele
  Stellenangebot
  Kontakte
  Links
  Impressum
Startseite Gemeindebrief Juni und Juli 2005

Der Gemeindebrief für Juni und Juli 2005
  Andacht zum Monatsspruch
Gottesdienste im Juni und Juli 2005
Regelmäßige Termine
Einladung zum Konfirmandenunterricht ab August 2005
Ein neuer Termin für den Singkreis
Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen in der Gemeinde
Freud und Leid
Eine Gemeindegruppe stellt sich vor: Der Besuchsdienstkreis
Aus der Gemeindechronik Folge 60
Konfirmandenfreizeit vom 22.-24.04.05 in Alt-Buchhorst
Fotoausstellung " AUGEN - BLICKE "
Kultur in der Christuskirche Oberschöneweide
Die Kinderseite
Addressen und Impressum


Andacht zum Monatsspruch
  Liebe Leserin, lieber Leser!
"Keinem von uns ist Gott fern!" - das behauptet der Apostel Paulus im Monatsspruch für Juli (Apostelgeschichte 17,17). Wer auf dem Kirchentag war, mag diese Erfahrung teilen. Andere mögen jetzt in den Urlaubstagen in der Natur die Nähe Gottes spüren: frisch fließende Wasser, wehende Winde, ragende Berge, lockende Weite, leuchtende Farben - vielfach entfaltetes Leben, Spuren göttlicher Allmacht und Gegenwart.
Aber im Alltag? Haben wir nicht oftmals viel eher das Empfinden, dass Gott weit weg ist? Dass wir mit unseren Fragen, Sorgen und Problemen allein sind? Dass da kein Gott nahe ist, bei dem wir uns geborgen wissen dürfen? Können wir die Nähe Gottes glau-ben Angesichts von Schwerkranken und elend Sterbenden, von Opfern der Naturkatastrophen oder Terrorakte? Scheinen sie nicht buchstäblich von allen guten Geistern verlassen - gottver-lassen zu sein? Ist Gott der einen näher, dem anderen ferner?
Nein, sagt Paulus. Gott macht keine Unterschiede. Weder den Juden noch den Nichtjuden ist er fern. Weder den Einheimischen noch den Ausländern. Dem Kirchenchristen ist er nicht näher als dem Außenseiter der Gesellschaft. Von Gott haben wir alle unser Leben. Und erhalten es neu mit jedem Atemzug. Ohne Unterschied.
Im Gespräch mit Anhängern anderer Religionen redet Paulus von dem "Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, welcher der Herr des Himmels und der Erde ist" - und der Jesus von den Toten auferweckt hat. Von diesem Gott sagt er: ER ist kei-nem von uns fern; ER ist jedem von uns nah.
ER ist bei uns, wenn wir glücklich sind. ER ist bei uns, wenn wir bedrückt sind. ER ist uns nah, wenn wir ihn spüren, und ER bleibt uns auch dann nah, wenn wir ihn nicht spüren. Keinem von uns ist Gott fern.
Ich wünsche uns, dass wir einander helfen können, seine Spuren unter uns zu entdecken, ihm auf die Spur zu kommen. Denn ER ist nah.
Ihr Pfarrer Werner Alze


Gottesdienste im Juni und Juli 2005
 
05. Juni 2005
2. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst mit Taufen 10 Uhr Kirche Schwer
12. Juni 2005
3. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst mit Abendmahl 10 Uhr Kirche Alze
19. Juni 2005
4. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst mit Ausstellungs-Eröffnung und Kirchenkaffee 10 Uhr Kirche Krafft / Schwer
26. Juni 2005
5. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Lemke
03. Juli 2005
6. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst mit Kirchenkaffee 10 Uhr Kirche Schwer
10. Juli 2005
7. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst mit Abendmahl 10 Uhr Kirche Schwer
17. Juli 2005
8. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Böttcher
24. Juli 2005
9. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Rieck
31. Juli 2005
10. Sonntag
nach Trinitatis
Predigtgottesdienst 10 Uhr Kirche Krause

* s.S. (Hinweis auf Seite mit besonderen Veranstaltungen und Gottesdiensten)


Regelmäßige Termine
  Kinder

Christenlehre
montags 15.00 Uhr
montags 13.00 Uhr (Vorschulgruppe)

Krabbelgruppe
montags 09.30 - 11.00 Uhr

Junge Erwachsene bis Senioren

Gesprächskreis:
20. Juni 20.00 Uhr
Ein lauer Sommerabend lädt zum Plaudern ein.
Treffpunkt: Plönzeile 6 bei Bernd Böttcher

Ehepaar - Mütterkreis:
Letzte Unternehmung vor der Sommerpause:
11.Juni Gemeindeausflug nach Nennhausen.
Juli/August Sommerpause.

Männergruppe:
17. Juni 19.30 Uhr
Juli Sommerpause
12. August 19.30 Uhr
Treffpunkt: Kinder- und Jugendraum, hinterer Kircheneingang
Neue Männer sind herzlich willkommen.

Senioren:
14.Juni, 15.00 Uhr, Bibelstunde, Fr. Nitschke
21.Juni, 14.30 Uhr, Seniorenkreis, Abfahrt nach Biesdorf
Infos: siehe "Besondere Veranstaltungen"!
Im Juli pausieren wir!
09. August, 15.00 Uhr, Bibelstunde

Kulturgruppe
Dienstag 05. April, 18 Uhr im Kirchencafé.


Einladung zum Konfirmandenunterricht ab August 2005
  Alle Jugendlichen unserer Gemeinde, die ab August 2005 die 7. Klasse besuchen, sind herzlich zum Konfirmandenunterricht eingeladen. Bitte meldet Euch im Gemeindebüro an! Wir treffen uns erstmals in der zwei-ten Schulwoche nach den Sommerferien, am 16. August, um 16.30 Uhr im Kinder- und Jugendraum unserer Kirche. Der Termin ist wöchentlich, immer dienstags, um 16.30 Uhr. Auch Jugendliche, die nicht getauft sind oder noch nicht genau wissen, ob sie sich konfirmie-ren lassen wollen, sind herzlich willkommen. Die Zeit des Konfirman-denunterrichts ist eine gute Gelegenheit, das alles zu überlegen.
A. Schwer


Ein neuer Termin für den Singkreis
  Herr Kantor Fehlandt bietet einen neuen Termin für den Singkreis an. Bis zu den Sommerferien treffen sich Sangesfreudige 14-tägig, mitt-wochs, um 10 Uhr im Musikzimmer unserer Kirche. Bitte benutzen Sie den Eingang auf der Seite des Plus-Marktes. Auch junge Menschen sind herzlich eingeladen.
Der Kreis trifft sich im Juni am 1., am 15. und am 29. des Monats. Zögern Sie nicht lange, kommen Sie und singen Sie mit! Es macht nur Spaß, wenn es mindestens 10 Sängerinnen und Sänger sind. Wie es im August weitergeht, wird im Gottesdienst bekannt gegeben.


Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen in der Gemeinde
  Gemeindeausflug nach Nennhausen am 11. Juni
Wir starten um 12 Uhr an der Kirche, fahren über Ribbeck, sehen dort die Kirche und den Birnbaum, fahren weiter nach Nennhausen, trinken dort im Pfarrgarten bei Frau Zieme Kaffee, besichtigen das Schloß, ein kleines Museum, können spazieren, singen und hören aus dem Leben einer Landpfarrerin. Für die Kinder gibt es ein Extraprogramm. Gegen 22 Uhr kommen wir wieder in Berlin an. Die Busfahrt für Erwachsene samt Grillabendbrot und Getränken kostet 15 Euro, für Kinder, die einen Sitzplatz brauchen, 10 Euro. Kuchen und Salate wollen wir selbst mit-nehmen. Bitte bei der Anmeldung Bescheid geben, was jeder mitbrin-gen kann. Familien oder Kleingruppen können gern mit dem Auto fah-ren. Ingard Seeger und Annette Schwer freuen sich auf diesen Tag.

Seniorenausflug in die Biesdorfer Versöhnungskirchengemeinde
Wiederum sind wir im Juni nach Biesdorf zum gemeinsamen Senio-renkreis eingeladen. Die Tradition ist so alt, wie Frau Seimert dort in der Pfarrstelle ist. Nun ist sie seit Januar im Ruhestand und lädt uns doch wieder ein. Wie schön! Wir treffen uns am Dienstag, den 21.Juni, um 14.30 Uhr an der Kirche.
Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro an.

Kirche und Kultur für Oberschöneweide e.V. informiert:
Vereinssitzung
Die nächste Vereinssitzung findet am
Di., 14.06.05 um 18.00 Uhr im Garten des
Gemeindehauses statt.
Im Juli findet keine Vereinssitzung statt.

"Die Nacht der Offenen Kirchen"
-ein Erlebnisbericht-
Es war wieder einmal soweit. Die "Nacht der offenen Kirchen", eine Veranstaltung von unserer Landeskirche angeregt, fand zum 4. Mal statt. Auch unser Verein Kirche und Kultur für OSW e.V. wollte die Christuskirche zu dieser Veranstaltungsreihe öffnen.
Für die Werbung ist es wichtig, sich rechtzeitig im Organisations-büro zu melden und die Angaben darüber zu machen, was in den einzelnen Gemeinden geplant ist. Diese Aufgabe übernahm Frau Lemke. Sie sorgte auch für das kulturelle Angebot. Ihre Verbin-dungen hatten zum Ergebnis, dass der SONARI - Chor am Pfingstsonntag in unserer Kirche ein Programm aus weltlichen und geistlichen Liedern darbot.
Für Getränke und einen Imbiss mit kleinen Broten und vegetari-schen Aufstrichen wurde auch gesorgt. Wie immer stand zu Beginn die Frage: Werden genug Besucher dieses Angebot annehmen? Das gute oder schlechte Wetter sind immer Gründe, am Pfingstsonntag nicht mehr aus dem Haus zu gehen, Berlin für dieses Wochenende zu verlassen oder ein ande-res der vielfältigen Angebote in der Stadt zu nutzen.
Um 18.00 Uhr war die Kirche mit ca. 30 Sängern des Chores und einigen Angehörigen gut gefüllt. Der Chor sang sich ein. Man ge-noß die Atmosphäre und den Imbiss im Kirchencafe. Erste Besu-cher kamen zögerlich in unsere Kirche. Um 19.55 Uhr ließen wir zu diesem Anlass die Glocken läuten und um 20.00 Uhr begann das Programm.
Die geistlichen Lieder und die deutsche Messe von Schubert, die der Chor in unserer Kirche zum ersten Mal aufführte, assoziierten in mir Bilder der Rheinlandschaft, so volkstümlich, ja romantisch klangen sie aus den 30 kräftigen Männerkehlen.
Ganz erstaunlich die Gospelsongs und die Interpretation der rus-sischen Volksweise der "Abendglocken" sowie des "Vater Unser" zum Abschluss. Zum Konzert zählten wir ca. 50 Gäste. Nach dem Konzert wurde im Kirchencafé noch geplaudert und etwas ge-trunken und nach und nach verließen alle Besucher und Sänger unsere Kirche.
Zur "Nacht der offenen Kirchen" kam allerdings nur noch eine Be-sucherin, die sich für die Geschichte der Christuskirche interessier-te. Sie luden wir dann zu einem Glas Wasser ein und gegen 22.00 Uhr hielt Frau Lemke die Abschlussandacht. Die "Nacht der offenen Kirchen" zählte in diesem Jahr laut "Abendschau" des RBB 32.000 Besucher/innen. Unsere Veranstaltung wurde wesentlich durch das Konzert geprägt. Ob es sich perspektivisch lohnt, zu dieser Veran-staltungsreihe unsere Kirche zu öffnen, werden wir im Verein noch einmal genau überdenken.
Wir haben, so wie wir es erhofften und planten, eine offene Kirche mit regelmäßigen kulturellen und anderen Veranstaltungen. Die-ses Selbstverständnis erlebte ich auch wieder in der "Nacht der offenen Kirchen" am Pfingstsonntagabend.

Bernd Böttcher



Freud und Leid
  Am 2. April feierten Ingeburg und Gerhard Bröge ihre Goldene Hochzeit in unserer Kirche.

Im Gottesdienst am 22. Mai wurden konfirmiert:

Jonathan Becker
Elisabeth Hein
Yvonne Hein
Josephine Wosnik

Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im April und Mai 2005:

Martha Ketelboeter 10.04.
Günter Lax 12.04.
Ursula Harzbecker 16.04.
Gertrud Kelle 21.04.
Berta Nikolai 30.04.
   
Giesela Erdmann 01.05
Waltraud Krause 01.05.
Frieda Sommer 01.05.
Annemarie Lindecke 14.05.
Fritz Ostrzinski 18.05.
Eva Schulz 25.05.
Fritz Grundmann 30.05.
Gisela Trömel 30.05.

Wir wünschen nachträglich allen Geburtstagskindern der Monate April und Mai alles Gute und Gottes Segen.

Liebe Gäste, liebe Gemeindebriefleser, liebe Gemeindeglieder, von ganzem Herzen Dank für die vielen guten, meist fröhlich gesagten und geschriebenen Glück- und Segenswünsche zu meinem Geburtstag. Sehr, sehr große Freude, die noch lange anhalten wird!
Bis jetzt konnten sich die "geschenkten Blumen" in 475 Euro für die Rekonstruktion unserer Orgel verwandeln. Besonders großen Dank!
Unser Krause-Tilman kann von Ihrer Sonderkollekte am 1.Mai fünf Fahrräder für Tansania kaufen. Er freut sich sehr. Gott vergelt´s! Ich grüße Sie alle mit Tilmans Suaheli-Predigt-Schlusssegenswort (übersetzt): "Der Heilige Geist komme auf uns und fasse uns an."

6.5.2005 W. Krause

Runde und halbrunde Geburtstage ab 70 Jahren im Juni und Juli 2005:

Charlotte Block 02.06.
Elisabeth Domke zum 100. 07.06
Anita Freigang 07.06.
Dorothea Bayer 11.06.
Gerhard Schremmer 20.06.
   
Johanna Michler zum 103. 02.07
Joachim Senger 13.07.
Ursula Kalian 16.07
Else Maringer 27.07.
Paul Schuster 27.07.
Gertrud Richter 28.07.
Erna Schiller 28.07.

Wir wünschen allen Geburtstagskindern der Monate Juni und Juli alles Gute und Gottes Segen.



Eine Gemeindegruppe stellt sich vor: Der Besuchsdienstkreis
  Es gibt ihn seit 30 Jahren, er macht nicht viel Aufhebens um seine Arbeit, Männer gab es in dieser Gruppe noch nie und manchmal ist es ein mühsames Geschäft. Mühsam deshalb, weil die Frauen unse-res Besuchsdienstkreises nicht nur zu aktiven Gemeindegliedern gehen, nein, sie besuchen alle Menschen der Gemeinde, die ihren 70., ihren 75., ihren 80. oder einen höheren Geburtstag feiern. Da gerät man schnell auch an Leute, die eigentlich mit der Kirche nicht viel im Sinn haben. Manchmal wird einfach nicht aufgemacht, findet ein Gespräch durch die verschlossene Tür statt oder wird ganz un-mißverständlich mitgeteilt, daß man den Besuch nicht wünscht: Was, von der Kirche kommen Sie? Solange ich lebe, will ich mit dem Ver-ein nichts zu tun haben... . Für die, die anklopfen, mit Blumen und guten Wünschen gekommen sind, ist das eine schwierige Situation.
Oft ist es aber auch richtig nett und erfreulich, mit anderen Ge-burtstag zu feiern. Besonders dann, wenn man die Familien schon kennt und Anteil am Leben nehmen kann. Und nicht selten sind die Betsucherinnen der Gemeinde die einzigen Gäste. Spätestens dann, so sagen es die Frauen, weiß man, wie wichtig diese Arbeit ist.
Sieben Frauen sind wir im Moment in der Gruppe, die monatlich 25 - 30 Menschen besuchen. Darüber hinaus bieten wir alle acht Wochen eine Kaffeetafel für Geburtstagskinder in der Kirche an. Die Beteili-gung ist eher spärlich. Um so lieber treffen sich die Senioren unserer Gemeinde, die auch zu diesem Termin eingeladen sind. Der leckere Kuchen, extra für sie gebacken, lockt sie herbei, aber auch das an-dere: die Andacht, das gemeinsame Singen, Informationen aus der Gemeinde und der Austausch untereinander.
Wenn Sie, liebe Leserin oder lieber Leser, jetzt feststellen, daß Sie keinen Besuch, auch keinen schriftlichen Gruß zu Ihrem letzten run-den Geburtstagen bekommen haben, könnte es daran liegen, daß Sie in unseren Unterlagen nicht als Gemeindemitglied geführt wer-den. Melden Sie sich doch bitte im Gemeindebüro! Wir können schnell und ohne großen Aufwand helfen.
In Zukunft wird der Besuchsdienstkreis im Gottesdienst wieder ab-gekündigt werden. Damit alle merken, was da so selbstverständlich und im stillen durch diese Gruppe geschieht. Und vielleicht finden wir ja auch interessierte und mutige (!!) Menschen, die mitmachen.
A. Schwer


Aus der Gemeindechronik Folge 60
  Fortsetzung zur "Albatros-Schule", Treskowallee 222
Die zum Teil mehrfach schwerstbehinderten Kinder und Ju-gendlichen aus Treptow und Köpenick lernen hier auch allein zu essen und sich anzuziehen. Sie gehen gemeinsam einkau-fen, üben sich im richtigen Verhalten in öffentlichen Einrichtun-gen und versuchen lebenspraktische Aufgabenstellungen zu bewältigen. In dieser Schule finden sie Geborgenheit, Lebens-freude und Selbstbestätigung. Ergo- und Logo-Therapie, Krankengymnastik mit Entspannungsübungen gehören zum Stundenplan. Die Schüler, welche die Abschlußstufe des 11. Schuljahres erreichen, lernen in diesem Jahr geeignete Betrie-be und Werkstätten kennen und führen zwei Betriebspraktika in verschiedenen Einrichtungen durch, natürlich überwiegend in anerkannten Werkstätten für Behinderte. Es gibt die Werk-stätten: Holzbearbeitung, Papier, Natur, Handarbeit, Wäsche und Büfett. Das Selbstvertrauen der Schüler wird durch das konkrete Arbeitsprodukt besonders gestärkt.
In unserer Wilhelminenhofstrasse 76/77 haben wir seit einigen Jahren eine "Diakonie-Werkstatt-Ulmenhof", in der vielfach auch Albatros-Schüler ausgebildet werden. Am 22.12.2004 feierte die Werkstatt in unserer Kirche mit einem eigenen Krip-penspiel, mit Frau Knappe an der Orgel und Frau Pfarrerin Schwer einen sehr beeindruckenden Weihnachtsgottesdienst. Ich konnte schon vorher an der sehr fröhlichen Adventsfeier in der neuen Turnhalle und Aula direkt in der Albatros-Schule teilnehmen und war von den verschiedenen Darbietungen: Volkstanz, Rezitation, Szenenspiel, Lieder sehr angetan. Mit welcher natürlichen Hingabe und Freude waren die jungen Menschen dabei! Am 11.3.2005 zeigten sie Lieder und Tänze unter dem Thema: "Behindert - Na und !" im Rahmen des 13. Musikfestival im FEZ. Sie erhielten wie immer viel Beifall und Lob. Allen Lehrern und Betreuern der schwerstbehinderten Schüler in Oberschöneweide gilt unser Dank und unsere große Hochachtung für ihre ausdauernde und liebevolle Begleitung. Interessante Ergänzung: Die "Diakonie-Werkstatt-Ulmenhof" wird in Zukunft mit einem Zivi und einem Auto helfen an den Donnerstag-Aktionen: "Laib und Seele" (Berliner Tafel) die Le-bensmittel in unsere Kirche zu bringen. Dafür jetzt schon herzli-chen Dank und Gottes Segen für die gemeinsame Arbeit an be-dürftigen Menschen unseres Bezirkes.
W. Krause


Konfirmandenfreizeit vom 22.-24.04.05 in Alt-Buchhorst
  Nach und nach kamen die 19 Konfirmanden und Konfirman-dinnen der Gemeinden Oberschöneweide, Treptow, Johan-nisthal und Baumschulenweg an. Als alle da waren, trafen wir uns mit den Betreuern Paulus Hecker, Annette Schwer, Judith und Batist zu einer Begrüßungsrunde, wo uns auch gleich das Thema vorgestellt wurde: Tod - und was dann? Nachdem wir die "Neuen" kennengelernt und die "Alten" wiedergesehen hat-ten, ging der erste Tag auch schon zur Neige.
Am Vormittag begannen wir mit dem Thema: In vier Gruppen wurden sogenannte "Jenseitskisten" gebaut. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich und doch sehr erstaunlich. Von den Wolken des Himmels bis zu den Flammen der Hölle war alles dabei. (In der Oberschöneweider Kirche sind unsere Werke bis zu den Sommerferien anzusehen.) Danach hatten wir viel Frei-zeit, in der wir uns sportlich betätigten oder einfach nur ausge-ruht haben. Am späten Nachmittag bekamen wir Bibeltexte, wel-che wir in Gruppen bildlich dargestellt haben. In einer ruhigen Endrunde präsentierten wir unsere Ergebnisse und schlossen damit den Tag ab.
Am nächsten Morgen begannen wir nach dem Frühstück in verschiedenen Gruppen den Gottesdienst vor zu bereiten. Die-ser Gottesdienst verlief sehr harmonisch und entspannt. Da-nach begann der große Hausputz und wieder einmal ging eine Rüste wie im Flug vorbei. Wir bedanken uns bei unsern Beglei-tern die uns durch dieses schöne Wochenende begleitet ha-ben.
Marit und Josephine


Fotoausstellung " AUGEN - BLICKE "
 

Liebe Gemeinde der Christuskirche !

Am Sonntag, 19. Juni 2005 wird es im Anschluss an den Gottesdienst in Ihrer Kirche die Eröffnung einer Fotoausstellung geben. Ich zeige Ihnen Bilder aus Äthiopien , einem Land, das zu den ärmsten Ländern der Welt gehört.

Als ich das erste Mal nach Äthiopien reiste, wusste ich noch nicht, wie sehr ich in Zukunft mit diesem Land verbunden sein werde. - Was ist es, das mich immer wieder dort hinzieht? Es ist der Reichtum an Religion und Kultur. Und es ist die Armut, die mich anrührt und mich nicht in Ruhe lässt.

In Äthiopien gibt es viele Waisenkinder. Und das Leben ist mühsam, - nicht für alle, doch für viele. Ich weiß, ich kann es nicht ändern. Aber ich halte viel von dem "Tropfen auf den heißen Stein". Es sind die kleinen Schritte, mit denen Hilfe beginnt. Deshalb komme ich mit meinen Bildern zu Ihnen. Sie zeigen eher die schöne Seite des äthiopischen Lebens, die es ja auch gibt (Bilder aus einem Waisenhaus, aus Religion und aus dem alltäglichen Leben).

Mein Anliegen ist es, Sie ein wenig am Leben der äthiopischen Men-schen teilhaben zu lassen. Denn wir alle sind Menschen dieser einen Welt. Was uns verbindet, ist unser Glaube. Etwa 50 % der Äthi-opier sind Christen. Es sind unsere Brüder und Schwestern - eben auch unsere Nächsten.

Gern stehe ich Ihnen zur Verfügung zum Gespräch.

Kommen Sie - und sehen Sie !
Herzlich grüßt Sie

Erdmute Krafft
Seelsorgerin im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge und Vorsitzende des Vereins Hilfs-Waise Waisenkinder in Äthiopien e.V.



Kultur in der Christuskirche Oberschöneweide
  Sa 04.06. - 19.00 Uhr - Chorkonzert
"Sing! Sing!"
Chor an der Joseph Schmidt Musikschule unter Leitung von Lutz Haubold singt Werke von Schütz, Gesualdo, Distler, Bruckner, Brahms und Ravel
Eintritt frei - Kollekte erbeten

So 12.06. - 17.00 Uhr - Alte Musik mit
Fiori di Musica und Con Anima
Musik des Frühbarock für Quartett (Blockflöte, Violine, Violoncello, Cembalo) und Duett (Blockflöte, Gitarre) u. a. von Johann Rosenmüller und John Dowland
Eintritt: 9,- /6,- €

So 19.06. - 11.00 Uhr - Vernissage
Augen-Blicke
Bilder aus Äthiopien, einem armen Land voller Reichtum an Religion und Kultur
Ausstellungseröffnung nach dem Gottesdienst

Sa - 25.06. - 11.00 Uhr - Chorkonzert der

INA-Jahresringe
Chöre und Solisten des Verbandes für Integration e.V. unter Leitung von Heinrich Wieberneit singen deutsche und internationale Volkslieder
Eintritt frei - Kollekte erbeten

Juli - August - Sommerpause
Im Herbst Kirchenbesichtigung und Führung zum Tag des Offenen Denkmals, Konzert mit den Schwarzmeerkosaken und vieles mehr...

CD 40 Jahre Aufnahmestudio Christuskirche - 10,00 €
Offene Kirche: Mi + Sa 15-18 Uhr - Büro Di 15-18 + Do 9-13 Uhr
Verkehrsverbindungen: Tram 27, 63, 67 bis Firlstraße
Internet-Adresse: www.ev-kirche-oberschoeneweide.de



Die Kinderseite
 





Addressen und Impressum
  Der Gemeindekirchenrat tagt einmal monatlich.
Anträge oder Anfragen an ihn bitte über das Gemeindebüro.

Gemeindebüro
12459 Berlin-Oberschöneweide, Firlstr. 16
Dienstag 15.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 09.00 - 13.00 Uhr
Frau Matis 535 31 55
Fax: 535 35 36
Pfarrerin Schwer 305 45 43
Kantor Herr Fehlandt 636 60 12
Katechetin Frau Seeger 636 99 28
Pfarrerin i.R. Nitschke 671 47 37

Kindertagesstätte
Montag - Freitag 06.30 - 17.00 Uhr
Leiterin Frau Benedix ? 535 30 15

Wir bitten Sie, Spenden oder Kirchgeld für unsere Gemeinde
auf das Konto der Ev. Darlehensgenossenschaft,
BLZ 100 602 37 Konto-Nr.: 160520, einzuzahlen. Bitte geben Sie als Empfänger "KVA Berlin-Südost" und als Spendenzweck "Oberschöneweide" an.

Für die Inhalte der Artikel zeichnen die Autoren verantwortlich!

Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Christuskirche. Das Redaktionsteam besteht aus Dr. Bettina und Rainer Noak. Das Redaktionsteam ist zu erreichen per E-Mail: bnoak@gmx.de oder per Postkasten und telefonisch über das Gemeindebüro. Redakti-onsschluß ist jeweils der 10. des Vormonats.
Die Auflage beträgt 450 Stück.
Die Internet-Adresse lautet: http://www.ev-kirche-oberschoeneweide.de



design and hosting by codeworx.org 2009